Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

hier in der Hardtwaldklinik I möchten wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um das Ansteckungsrisiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren.

Um die uns anvertrauten Patienten sowie unsere Mitarbeiter zu schützen, wird unser Krankenhaus aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Lage ab sofort bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Ausnahmen gibt es nur in begründeten ethisch-sozialen Notfallsituationen. Diese müssen durch einen leitenden Arzt festgestellt bzw. bestätigt werden.

Wir stehen aktuell im ständigen Austausch mit unseren Krankenhaushygienikern und sind im Bedarfsfall gut auf Patienten mit Infektionskrankheiten vorbereitet. Unser Personal wird regelmäßig durch unsere Hygienefachkräfte geschult und wir stehen mit den zuständigen Behörden im engen Austausch.

Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Ihre Unterstützung

#gemeinsamgegencorona #gemeinsamsindwirstark

HARDTWALDKLINIK I

Frührehabilitation

Wir behandeln nach akuter Erkrankung oder postoperativer Überwachung

Der Bereich Frührehabilitation hilft Patienten sich an veränderte Lebenssituationen nach einem neurologischen Krankheitsereignis anzupassen. Mittels 24-Stunden-Konzept sollen sich Selbst-, Familien- und Berufssysteme nach einem schweren Trauma neu ordnen. Die Behandlung umfasst Patienten mit völliger Immobilität bis zum desorientierten Fußgänger. Letzterer darf aber nicht weglaufgefährdet sein. Der Bereich Frührehabilitation ist in das integrative Versorgungskonzept des Neurologischen Zentrums Bad Zwesten eingebunden. Ein nahtloser Übergang von der Akutbehandlung über die Frührehabilitation im Haus bis in die weiterführende Rehabilitation und Heilbehandlung ist möglich. Im Bereich bestehen apparative und personelle Möglichkeiten der Intensivüberwachung und -pflege (ausgenommen Beatmungspatienten). Wir streben frühestmögliche Mobilisierung mit dem Ziel der weitestgehender Selbständigkeit, getragen durch ein integratives 24-Stunden-Konzept an. Dazu gehört:
  • Selbsthilfetraining
  • aktivierende Pflege
  • fazio-oraler (Sprach)-Therapie
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Neuropsychologie
  • psychologische Beratung
  • Psychotherapie unterstützt durch physikalische Therapie (z.B. Lymphdrainage)
Wir planen die Entlassung der Patienten interdisziplinär. Dabei berücksichtigen wir die häuslichen Möglichkeiten, die ambulante Pflege, Information für Nachbehandler sowie die Hilfsmittelversorgung.

Angehörigenarbeit

Wir unterstützen durch psychologische Hilfe und Sozialberatung auch das familiäre Umfeld. Angehörige können die therapeutische Pflege und das Handling der Patienten kennenlernen. Die Mitaufnahme von Angehörigen ist möglich.