HARDTWALDKLINIK I

Aufnahme

Informieren Sie sich hier vor dem Aufenthalt bei uns

Welche Behandlungsarten führen wir durch?

  • Stationäre und teilstationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen im Sinne des § 40 SGB V in Verbindung mit § 111 SGB V im Auftrag der Rentenversicherungsträger und der Krankenkassen
  • Stationäre Krankenhausbehandlungen im Sinne des § 39 SGB V in Verbindung mit § 108 SGB V für Patientinnen und Patienten der Neurologischen Frührehabilitationsphase B
  • Anschlussheilbehandlungen (AHB)

Wer findet in der Klinik Aufnahme?

Für gesetzlich Krankenversicherte

Für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ist die Hardtwaldklinik I berechtigt, stationäre medizinische Rehabilitationsmaßnahmen und Vorsorgemaßnahmen nach vorheriger Bewilligung durchzuführen. Eine primäre Zuständigkeit der GKV für stationäre medizinische Rehabilitation liegt nur bei solchen Versicherten vor, die keine oder noch nicht lange Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen (z. B. Selbständige, Rentner, Schüler, Studenten, Berufsanfänger). Bei allen anderen ist vorrangig die Rentenversicherung für die stationäre medizinische Rehabilitation zuständig.

Stationäre medizinische Rehabilitationsleistungen der Rentenversicherungsträger

Über den Hausarzt ist ein Antrag beim Rentenversicherungsträger zu stellen. Vordrucke sind bei der jeweiligen Krankenkasse erhältlich. Die Bewilligung wird dem Antragsteller vom Rentenversicherungsträger mitgeteilt. Eilfälle bitten wir kenntlich zu machen.

In dringenden Fällen regeln wir die Aufnahmeformalitäten innerhalb kürzester Zeit telefonisch.

Bei Unklarheiten bezüglich der Indikation stehen Ihnen der aufnehmende Facharzt oder der Chefarzt der jeweiligen Abteilung telefonisch zur Verfügung.
Auskunft über die jeweils aktuellen Aufnahmebedingungen geben wir Ihnen gerne unter den Telefonnummern:

Neurologie allgemein
Telefon 0 56 26.87-920

Neurologische Rehabilitation
Telefon 0 56 26.87-952

Neurologische Frührehabilitation
Telefon 0 56 26.87-310

Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie mit Psychosomatik und Traumatherapie
Telefon 0 56 26.87-931

Für privat Krankenversicherte

Bei den privaten Krankenkassen (PKV) und bei den Beihilfestellen wird die Hardtwaldklinik I als sogenannte gemischte Krankenanstalt geführt. Sie ist somit – nach vorheriger Bewilligung – zugelassen für die Durchführung sowohl von stationärer Krankenhausbehandlung als auch für die Durchführung von stationärer medizinischer Rehabilitation bzw. Sanatoriumsbehandlung (Postbeamten B nur Reha- bzw. Sanatoriumsbehandlung) im Auftrag der PKV.

Der Kostenträger entscheidet aufgrund der vorgelegten ärztlichen Notwendigkeitsbescheinigung, ob bei Ihnen eine stationäre Krankenhausbehandlung erfolgt oder eine stationäre medizinische Rehabilitation bzw. Sanatoriumsbehandlung ausreichend ist.

Die Kosten für stationäre Krankenhausbehandlung werden in vollem Umfang durch die privaten Krankenkassen übernommen; die Kosten für eine Sanatoriumsbehandlung im Rahmen des abgeschlossenen Versicherungsvertrages. Bei neurologischen Krankheitsbildern erfolgt eine Unterbringung auf der Privatstation von Herrn Dr. med. Berwanger.

Für Beihilfeberechtigte

Die Hardtwaldklinik I ist nach § 30 GWO als beihilfefähig anerkannt. Die Kosten werden sowohl für die stationäre Krankenhausbehandlung als auch für die stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlung bzw. Sanatoriumsbehandlung übernommen.

Beihilfeberechtigte stellen ihren Kostenantrag mit Hilfe eines ärztlichen Attests parallel bei der Beihilfestelle und bei der privaten Krankenversicherung.

Für Selbstzahler

Selbstzahler zahlen den jeweils gültigen Pflegesatz, der auch Privatkrankenversicherten in Rechnung gestellt wird. Bei neurologischen Krankheitsbildern erfolgt eine Unterbringung auf der Privatstation von Herrn Dr. med. Berwanger.

Bei psychiatrischen Patienten erfolgen zusätzliche Einzelgespräche durch den Chefarzt.

Bitte teilen Sie Ihrem Kostenträger parallel zur Antragstellung Ihren Wunsch mit, die Rehabilitationsmaßnahme in unserem Haus durchführen zu wollen. Wichtig ist, dass die Kostenübernahme vor der stationären Aufnahme schriftlich vorliegt.

Was sollten Sie im Zusammenhang mit der Kostenübernahme noch berücksichtigen?

Stationäre medizinische Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV)

Wie oben erwähnt, sind für bestimmte Versichertengruppen, wie beispielsweise Rentner, Schüler, Studenten oder Berufsanfänger, meistens die gesetzlichen Krankenkassen als Kostenträger zuständig.

Akute Krankenhausbehandlung der Neurologischen Frührehabilitationsphase B

Diese Behandlungsphase trifft auf Patientinnen und Patienten zu, bei denen neben vordringlich bestehendem akutstationären Behandlungsbedarf gleichzeitig Rehabilitationsbedarf besteht. Die Rehabilitationsfähigkeit kann erheblich eingeschränkt und die Rehabilitationsprognose oftmals unsicher sein.

Da es sich bei dieser Behandlungsart um eine stationäre Krankenhausbehandlung (Akutstatus) handelt, ist vor der Aufnahme keine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse notwendig.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung

  • Verwaltung: Frau Becker 0 56 26.87-954
  • Casemanagement: Frau Timmer 0 56 26.87-330
  • Wicker-Servicezentrum: 0 56 21.794-861 oder -860

Anschlussheilbehandlung (AHB), Neurologie

Hierbei handelt es sich um einen Wechsel vom Akutkrankenhaus in die AHB-Klinik innerhalb von 14 Tagen nach der Krankenhausentlassung. Das abgebende Akutkrankenhaus füllt den AHB-Vordruck (mit ärztlichem Befundbericht) aus und sendet die Unterlagen an die AHB-Klinik und parallel an den zuständigen Kostenträger. Beide Kliniken arbeiten eng zusammen und informieren sich bezüglich Eilbedürftigkeit und Indikationsklärung telefonisch.

In der AHB können sämtliche ergänzend notwendige diagnostische Maßnahmen, die etwa den Patienten in der Akutphase übermäßig belastet hätten, ebenso wie erforderliche Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Nicht selten ergeben sich im Laufe der längeren Beobachtung neue diagnostische Aspekte und damit weitere therapeutische Ansätze. Unsere diagnostischen Einrichtungen entsprechen denen eines modernen Schwerpunktkrankenhauses.

Indikationsgebiete (lt. AHB-Katalog)

  • DRV Bund: 4.2 (Z.n. Bandscheiben-OP)
  • DRV regional: 4.1 und 4.2
  • 10g (ZNS)

Es ist erforderlich, den Patientinnen und Patienten Röntgenbilder und Arztberichte mitzugeben bzw. diese der Klinik direkt zur Verfügung zu stellen, um unnötige Wiederholungsdiagnostik zu vermeiden und gezielt behandeln zu können.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Beantragung und Organisation einer Rehabilitationsmaßnahme oder eines Krankenhausaufenthaltes. Kontaktieren Sie unser Aufnahmebüro telefonisch, um von unseren Erfahrungen und Kooperationen mit einzelnen Kostenträgern zu profitieren.

  • Frau Lohr 0 56 26.87-984
  • Frau Meß 0 56 26.87-984
  • Frau Pfennig 0 56 26.87-952

Auch ein Kontakt über das Wicker-Servicezentrum ist möglich.

Freizeit und Umgebung

Mit „Natur und Seele im Einklang“ ist das Motto ­von Bad Zwesten. Finden Sie hier vielfältige Freizeitangebote ­und besondere Naturerfahrungen des Luftkurorts.