1. Grundsätzliches zum Thema `Trauer`

Trauer ist immer da und zu unserer Verfügung, wenn wir vor Erfahrungen der Trennung, des Abschiednehmens und des Verlusts stehen. Jeder Mensch, der für uns wichtig ist, hinterlässt, wenn er geht, eine Lücke, die für uns schmerzhaft ist und uns Kraft kostet, sie zu schließen. Die Erfahrung von Verlusten, von Sterben und Tod ist sicher eine der stärksten Stresssituationen, die einem Menschen überhaupt widerfahren kann; auch Trennungen werden häufig wie ein Tod erlebt und haben einen ähnlichen Prozess der Trauer zur Folge. Obwohl jeder Mensch zwangsläufig damit irgendwann konfrontiert ist, das Thema `Trauer` also „alltäglich“ ist und man eigentlich davon ausgehen müsste, dass jeder Betroffene von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen umgeben ist und ergo auf viel Verständnis trifft, sieht die Realität oft anders aus. Z. B. sind Sterben und Tod immer noch Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Hierfür gibt es sicher eine Vielzahl von Gründen, einer davon ist die Angst vor der Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit - in einer Zeit, die angesichts medizinischen Wissens und Könnens bei vielen den Glauben erweckt, den Tod „beherrschen“ zu können.

Die im Zuge der Angst häufig praktizierte Vermeidung, sich mit diesen schmerzhaften und Hilflosigkeit auslösenden Themen auseinander zu setzen, führt dazu, dass Betroffene die eigene Trauer nicht ernst nehmen, verdrängen möchten, oder/und mit Unwissen, Unverständnis und z. T. ablehnender Haltung Außenstehender konfrontiert werden und sich mit ihrer Trauer allein gelassen fühlen. Damit wird ein Gefühl verstärkt, das aufgrund des Verlusterlebnisses an sich schon in Kraft tritt: Ich werde zurück und allein gelassen, verlassen.

Natürlich ist die Bewältigungs- bzw. Trauerzeit auch aus anderen Gründen eine psychisch belastende Zeit: Der Betroffene ist empfindsamer und kränkbarer, Außenstehende sind unsicher, wie sie helfen können; hierdurch kann es zu einer Vielzahl von Missverständnissen kommen, die wiederum zu Rückzugsverhalten und Kontaktabbrüchen, also weiteren Verlusterlebnissen und einer Verstärkung von Trauer, führen können.

Jedes Verlusterlebnis verändert uns, lässt uns unsere Werte und Normen, nach denen wir unser Leben gestalten, in Frage stellen und vielleicht auch zeitweise bedeutungslos erscheinen. Durch die persönliche Veränderung verändern sich auch die Wünsche und Bedürfnisse, die wir in soziale Beziehungen einbringen. Wir gehen demzufolge neue Bekanntschaften / Freundschaften ein, von alten Beziehungen verabschieden wir uns.

Ferner bricht durch den Verlust einer geliebten Person die jetzige Lebensgestaltung und die gesamte zukünftige Lebensplanung, die an diese Person geknüpft war, zusammen: z. B. ist das Vorhaben, in 5 Jahren ein Haus zu kaufen, so nicht mehr zu verwirklichen; die im nächsten Jahr geplante Reise nach Venedig entfällt etc.. Ein Verlusterlebnis hat somit zur Folge, dass man sich nicht nur von der geliebten Person an sich, sondern auch von allen – mit ihr verbundenen - Plänen, Vorhaben etc. verabschieden muss, dass man vor der Notwendigkeit steht, einen neuen Lebensentwurf machen zu müssen. Ein Prozess, der Jahre in Anspruch nehmen und länger dauern kann als die Trauer um die verlorene Person.

2. Erklärungsmodelle bzgl. der Verarbeitung von Trauer

Im Rahmen der Forschung, die sich mit dem Phänomen der Trauer, der Trauerprozesse befasst, werden u. a. zwei Positionen vertreten: eine Gruppe von Forschern geht von einem Phasenmodell bzgl. der Trauer aus, eine andere Forschergruppe plädiert für ein Komponentenmodell. Das erstere Modell beinhaltet, dass Trauernde nach dem Verlusterlebnis bestimmte Phasen durchlaufen, in denen – trotz aller individuellen Unterschiede – eine bestimmte zeitliche Systematik bzgl. der Themen, Fragen und begleitender Gefühle im Zuge der Trauer liegt. Vertreter des Komponentenmodells gehen davon aus, dass das Auftreten bestimmter Themen, Fragen und begleitender Gefühle nicht an bestimmte Zeiten / Phasen gebunden ist.

Im Folgenden sollen die einzelnen Phasen der Verarbeitung von Trauer (n. Verena Kast) beschrieben werden.

1. Die Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens: Schock und Verleugnung

Diese Phase kann von einigen Stunden bis zu Monaten andauern, hält bei plötzlichen Verlusterlebnissen eher länger an. Der Betroffene hat die Nachricht des Verlusts erhalten, kann sie aber gefühlsmäßig noch nicht nachvollziehen. Die vermeintliche Empfindungslosigkeit entspringt nicht einer Gefühllosigkeit, sondern einem Gefühlsschock. Der Trauernde ist unter dem einen Gefühl „erstarrt“. Die Empfindungslosigkeit, die einhergeht mit dem Nicht-Wahrhaben-Wollen des Verlusts, kann nicht nur als Verdrängung der unangenehmen Nachricht gesehen werden, sondern dient auch als Schutzmechanismus vor einer drohenden Überflutung mit Gefühlen, die der Betroffene zu diesem Zeitpunkt unbewusst nicht meint aushalten zu können.

Wichtig ist das Gefühl für den Trauernden, dass er so starr, so (vermeintlich) empfindungslos sein darf, wie er ist, und dass es ihm niemand vorwirft. Nicht selten plagt sich der Betroffene mit Schuldgefühlen, da er meint, etwas fühlen zu müssen.

2. Die Phase der aufbrechenden Emotionen

In ihr wechseln sich Gefühle der tiefen Verzweiflung, der Angst und Hilflosigkeit, der Einsamkeit, der Schuld, aber auch der Wut auf sich und den verstorbenen oder getrennten Partner ab. Zu massiven Ausbrüchen von Zorn, Wut, Schuldgefühlen kommt es eher bei plötzlichen, nicht vorhersehbaren bzw. vorhergesehenen Verlusten von Menschen. Gleichzeitig geht diese Phase einher mit ausgeprägten körperlichen Begleiterscheinungen: z. B. mit Appetitverlust, Durchfällen, Schlaflosigkeit. Diese Phase kann zwei Jahre anhalten, manchmal sogar länger, bis zur Akzeptanz des Verlusts.

Welche Gefühle sich ausprägen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Die Persönlichkeit des Trauernden spielt eine Rolle; ein Choleriker wird eher mit Wut reagieren, eine Person, die ängstlich strukturiert ist, sich vielleicht ein Alleinleben wenig zutraut, wird wahrscheinlich mit großer Angst reagieren.
  • Die Art des Verlustes ist relevant. Stirbt ein Mensch nach langer Krankheit, weiß man vielleicht auch, dass er endlich seine Ruhe finden wollte, kann der Hinterbliebene sogar – neben der Trauer - Erleichterung empfinden; suizidiert sich jemand, ist häufig – neben Schuldgefühlen - Wut ein zentrales Gefühl.
  • Die Art der Beziehung hat einen Einfluss. Ein Verlust konfrontiert uns in den meisten Fällen damit, dass wir lernen müssen, mit offenen Fragen, ungeklärten Konflikten etc. zu leben. Durch die Reflexion der „alten“ Beziehung können Schuldgefühle („Hätte ich damals bloß nicht ...!“ oder „Hätte ich ihm doch öfter gesagt, dass er mir viel bedeutet!“) auftreten oder auch eine tiefe Verunsicherung („Hat er mich wirklich geliebt?“). Schuldgefühle treten in einem geringeren Ausmaß aus, wenn die Kommunikation gut war, wenn richtig Abschied genommen werden konnte, wenn Probleme noch miteinander besprochen werden konnten.
  • Das Alter und die Generation eines Verstorbenen hat eine Bedeutung. Die Tatsache, dass man sich beim Sterben eines alten Menschen immerhin sagen kann, dass dieser sein Leben gehabt hat, kann einen Hinterbliebenen beruhigen; je jünger der Verstorbene ist, desto mehr schlägt sich der Gedanke nieder, dass jemand um ein Leben betrogen wurde; dies führt zu einer Verstärkung der Trauer und Wut. Je näher der Verstorbene mit seinem Alter und seiner Generation dem Hinterbliebenen kommt, desto größer kann das Bedrohungsgefühl – verbunden mit Angst – sein: Jeder Tod ist auch eine Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit. Ein Sonderfall ist das Sterben des eigenen Kindes. Eltern rechnen i. d. R. nicht damit, dass die eigenen Kinder vor ihnen sterben; dies erscheint unfassbar und stellt alles in Frage, an was wir geglaubt haben.
  • Die Bedeutung und Intensität einer Beziehung spielt ebenfalls eine große Rolle. Wenn jemand z. B. durch einen Partner positive Erfahrungen gemacht hat, ihm dadurch eine „neue Welt“ eröffnet wurde, ist ein Verlust – unabhängig von der Länge der Beziehung - sehr schmerzhaft, weil häufig damit die Vorstellung verbunden ist, dies nie wieder mit jemandem erleben zu können.
  • Gemäß dem Glauben an eine gerechte Welt organisieren wir unbewusst / bewusst unser Leben: Gutes soll belohnt werden, Schlechtes zieht Sanktionen nach sich. Dieser Glaube geht davon aus, dass wir das Leben, das Geschehen um uns herum beeinflussen können. Durch einen Verlust wird aber bewiesen, wie ungerecht das Leben häufig ist, wie wenig nötig ist, die ganze Lebenssituation zu verändern, wie vergänglich, zerbrechlich und ohnmächtig wir Menschen sind. Unser grundsätzliches Vertrauen in die Welt wird in Frage gestellt, verunsichert.

Generell ist anzumerken, dass das Auftauchen der – manchmal sicher kaum zu ertragenden - Emotionen wünschenswert ist. In der Natur der Sache liegt auch, dass dies häufig als chaotisch sowohl vom Betroffenen als auch von Außenstehenden erlebt wird: Eine Beziehung wird von verschiedensten Gefühlen begleitet, die dann alle aktiviert werden. Das emotionale Chaos dient dem Abbau der alten Beziehungsmuster und Gewohnheiten und damit dem Aufbau neuer Möglichkeiten.

3. Die Phase des Suchens und Sich-Trennens

Viele Gefühle (vor allem Zorn und Schuldgefühle) kann man auch im Dienste des Suchens verstehen: Solange ich mich noch über jemanden ärgern kann, so lange ist er irgendwie noch anwesend. Das Suchen kann also u. a. als ein Versuch verstanden werden, den Gegangenen ins neu entstehende Lebensgefüge mit einzubringen. Bei vielen Trauernden ist die Suche sehr real, z. B. das Horchen einer Witwe auf Autogeräusche, die früher die Rückkehr des Mannes von der Arbeit ankündigten, beim Horchen wird sie mit der – wiederum Trauer und Schmerz auslösenden - Erkenntnis konfrontiert, dass dies unabänderlich der Vergangenheit angehört. Das Suchen scheint den Menschen immer mehr darauf vorzubereiten, den Verlust zu akzeptieren, ein Leben ohne den Gegangenen weiter zu leben, andererseits aber auch nicht einfach alles verloren zu geben, sondern die Beziehungsintensität und die gelebte Beziehung als etwas zum Leben Gehörendes zu erfahren. Dem Trauernden wird nahegelegt, Eigenschaften und Fähigkeiten, die man an den Partner delegiert hatte, zurück zu nehmen. Oft scheint sich das Suchen im inneren Zwiegespräch auszudrücken; dort findet man den Partner nochmals. Die Entwicklung dieser Zwiegespräche führt dann zur Trennung von dem Partner, wie er damals war. Natürlich ist es auch möglich, sich an diese Zwiegespräche zu klammern, ihnen keine Entwicklung zuzugestehen – dann nimmt man natürlich auch nicht Abschied, sondern bleibt gebunden und nicht offen für neue Beziehungen.

Das Suchen geschieht unwillkürlich. Die Verarbeitung der Trauer ist dann gelungen, wenn dem Finden immer wieder auch der Aspekt des Sich-trennen-Müssens, des Verlassen-Müssens folgt und wenn diese Trennung akzeptiert wird.

Es ist selbstverständlich, dass auch in dieser Phase immer wieder Verzweiflung, Depression, Sinnlosigkeitsgefühle, Lebensüberdrussgedanken, Gedanken an den Tod (als Ausweg), Apathie auftreten können. Die Phase des Suchens und Sich-Trennens kann Wochen bis Jahre dauern. Erfahrungsgemäß nimmt die Intensität des Suchens immer mehr ab, je mehr der Trauernde seine chaotischen Emotionen äußern konnte und je mehr es gelingt, auch ein inneres Finden von Werten zu erleben, die in der Beziehung lagen, von eigenen Möglichkeiten, die durch diese Beziehung aufgebrochen sind, von Möglichkeiten, die auch eigene werden können, weil der Gegangene sie nicht mehr „besetzt“ hält.

In dieser Phase findet sich der Trauernde langsam mit dem Verlust des Verstorbenen ab. Er denkt an die schönen, wie auch enttäuschenden Erfahrungen mit dem ehemaligen Partner und empfindet keinen starken Schmerz mehr. Er entwickelt ein neues Selbstwertgefühl.

4. Die Phase des neuen Selbst- und Weltbezugs

Voraussetzung dafür ist, dass der Gegangene nun ein „innere Figur“ geworden ist, ohne dass die Persönlichkeit des Trauernden „verloren“ gegangen ist. Das Integrieren von Möglichkeiten, die durch den Verstorbenen oder Ex-Partner dargestellt werden und die als eigene Möglichkeiten erkannt werden können, muss immer im Zusammenhang mit der eigenen Persönlichkeit gesehen werden, es muss geprüft werden, ob sie wirklich zu einem gehören.

Der Trauernde empfindet zunehmend ein neues seelisches und körperliches Gleichgewicht und baut sich langsam ein neues Leben ohne den verstorbenen oder getrennten Partner auf. In dieser Phase kann er dann die Menschen, die ihn zuvor betreut haben, entbehren.

Er hat den Verlust akzeptiert, ohne dass der Gegangene vergessen wäre. In dieser Phase muss der Trauernde erfahren können, dass das Leben – auch angesichts eines Verlustes – einen Sinn hat.

Die einzelnen Phasen der Trauer können sich überlappen, zusammenfallen und sich miteinander vermischen oder in anderer Reihenfolge, als hier beschrieben, verlaufen. Man muss jedoch diese Phasen durchleben, Vermeidung ist in puncto Trauer letztlich nicht möglich.

Es wird Fortschritte und Rückschritte geben. Nach dem Aufbrechen der Gefühle wird es täglich Schwankungen zwischen den verschiedenen Gefühlen geben. Auch scheint es so zu sein, dass Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, längere Zeit auf jede Art von Verlust sehr stark reagieren. Wenn jemand wiederholt Verlusterlebnisse zu bewältigen hat, vermengen sich bei der Trauerarbeit häufig die Verluste. Bei jedem neuen Erlebnis von Tod oder Trennung scheint es, als würde man alle Menschen noch einmal verlieren, die man je schon verloren hat. Es kann einem aber dann das Wissen helfen, dass man schon einmal die Trauerarbeit durchgestanden hat.

Um wirklich trauern zu können, um den Verlust aufzuarbeiten, ist die Bereitschaft sowohl des Trauernden als auch seiner Umgebung nötig, Tod (oder Trennung) und Trauer zu akzeptieren. Es ist nötig, dass die ganze schreckliche Verzweiflung als solche akzeptiert und als der Lebenssituation angemessen betrachtet wird.

Therapie bei Trauer

Nicht jede Trauer ist krankhaft. Erst wenn die Trauer jemanden in seiner Lebensgestaltung auf Dauer sehr einschränkt, ihn unfähig macht, einen neuen Lebensentwurf zu entwickeln oder neue Beziehungen einzugehen, handelt es sich um eine behandlungsbedürftige Trauerreaktion.

Je nach Form der Trauer und ihrer individuellen Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen muss die Art der Psychotherapie ausgerichtet sein. Bei langandauernden oder/und schweren Krankheitsverläufen kann es sinnvoll sein, Psychotherapie und medikamentöse Behandlung zu kombinieren. Die psychologische Therapie ermöglicht es dem/r Patienten/in, wieder am Leben teilzunehmen (ohne Schuldgefühle) und sich wieder lebendig zu fühlen.

Eine stationäre Behandlung bietet sich dann an, wenn jemand z. B. aufgrund des Ausmaßes der Trauer und damit verbundener Einschränkungen in der Lebensgestaltung einer engmaschigen Therapie, vielleicht auch eines geschützten klinischen Rahmens bedarf, oder wenn adäquate ambulante Behandlungsmöglichkeiten fehlen. Ein weiterer Grund ist eine Gefährdung der Arbeitsfähigkeit oder eine bereits bestehende Arbeitsunfähigkeit.

Therapeutische Angebote in dieser Klinik

Die Klinik am Homberg, Abteilung Psychotherapie, Bad Wildungen, versucht nach einer individuell abgestimmten ärztlichen und psychotherapeutischen Eingangsdiagnostik, über ihr Behandlungsangebot jedem/r Pat. in seinen Therapieerfordernissen (somatisch, psychotherapeutisch, medikamentös) gerecht zu werden.

Bezüglich der Psychotherapie bietet sie mit ihrem tiefenpsychologisch orientierten und verhaltenstherapeutischen Konzept die Möglichkeit, beide Verfahren zu kombinieren. Wenn ein(e) PatientIn in einem Verfahren bereits Vorerfahrungen hat, können wir daran anknüpfen. Es gibt ein Gruppentherapieangebot, das durch einzeltherapeutische Gesprächskontakte ergänzt oder – wenn erforderlich – ersetzt werden kann.

Im Rahmen der Teilnahme an psychotherapeutischen Gruppen- und/oder Einzelangeboten können relevante biografische Aspekte, (weitere) belastende Lebensereignisse und –bedingungen herausgearbeitet werden. Ein dadurch erzieltes tiefergehendes und differenzierteres Verständnis für die Notlage des/r Betroffenen dient als Grundlage zur Formulierung und Umsetzung konkreter individueller Behandlungsziele (z. B. – neben der Trauerarbeit – Reduzierung des sozialen Rückzugsverhaltens, Erarbeitung eines neuen Lebensentwurfs); ein Erreichen der weiteren individuellen Ziele soll letztlich ebenfalls eine Reduzierung der Trauer zur Folge haben.

Verfasser: A. Meyer, Ltd. Psychologin