Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Entstehung des Morbus Menière

Morbus Menière wurde von dem französischen Arzt Prosper Ménière bereits 1831 beschrieben. Es handelt sich um einen Endolymphstau im Innenohr, der durch einen gestörten Abfluss oder zu starker Produktion der Endolymphe hervorgerufen ist. Die Symptomatik des zumeist einseitig auftretenden Symptomkomplexes ist charakterisiert in der Trias:

  1. anfallsartige Schwindelanfälle, zumeist Drehschwindel verbunden mit Erbrechen aus vollem Wohlbefinden
  2. fluktuierende Hörverschlechterung auf einem Ohr
  3. Tinnitus (Ohrgeräusche)

Bei der Hörstörung handelt es sich um eine Innenohrschwerhörigkeit, die sich anfangs wieder zurückbildet und bei länger bestehendem Krankheitsverlauf bestehen bleibt und zu gravierender Schwerhörigkeit führen kann.

Wie alle Schwindelerkrankungen beeinträchtigt Morbus Menière die Lebensqualität erheblich und kann zu Verkehrsuntauglichkeit und zur Arbeitsunfähigkeit bei Tätigkeiten in der Höhe, auf Gerüsten, im Umgang mit gefährlichen Maschinen oder bei der Personenbeförderung führen infolge einer zu geringen zeitlichen Vorwarnung vor der Attacke. Je häufiger die Patienten die Symptomatik des Morbus Meniére erfahren, um so mehr ist mit einer bleibenden Hörstörung und Tinnitus zu rechnen. Die Folgen der Symptomentrias Schwindel, Tinnitus und Hörminderung bei Morbus Menière führen oft zu einem erheblichen Leidensdruck, der auch eine Depression bewirken kann.

Diagnose und Therapie des Morbus Menière in der Klinik am Osterbach

Bei Patienten mit Morbus Menière wird zunächst die Hörfähigkeit, das Gleichgewichtsorgan sowie das Ohrgeräusch beurteilt. Die Anamnese (Krankheitsgeschichte) ist diagnostisch wichtig.

Allgemeinkörperliche Befindlichkeitsstörungen werden bei Morbus Menière, sofern notwendig, fachärztlich abgeklärt.

Der Morbus Menière Patient wird über seine Erkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen aufgeklärt. Bzgl. der Prognose des Morbus Menière werden die Patienten darüber aufgeklärt, dass diese Erkrankung, Morbus Menière sehr unterschiedliche Verläufe zeigen kann. So ist es möglich, dass es ein einmaliges Anfallsereignis im Leben bleibt. Andernfalls ist auch mit wiederholtem Auftreten der Symptomatik zu rechnen, die wöchentlich, monatlich oder jährlich in durchaus unterschiedlichen Zeiträumen beobachtet werden.

Die in Anfällen bewährten Notfallmedikamente werden dem Patienten an die Hand gegeben und eine medikamentöse Anfallsprophylaxe soweit möglich erprobt.

Im Falle von Dauerschwindelzuständen erfolgt während der Rehabilitation ein Kompensationstraining: der Patient wird unter Aufsicht immer wieder bis an die Grenze seiner Standfestigkeit im Rahmen eines sog. Koordinationstrainings gefordert.

Bei einer manifesten Schwerhörigkeit werden Hörgeräte während der Rehabilitationsmaßnahme erprobt. In einer Tinnitusgruppe werden Wege der bewussten Abkopplung von Tinnitus erarbeitet, um Tinnitus durch die neu zu erlernende Wahrnehmung anderer Hör- und Lebenseindrücke als nicht störend zu empfinden; durch spezielle Hörübungen wird die Hörwahrnehmung verbessert. Wegen des großen Einflusses des Gefühlsbewertungszentrums auf die Wahrnehmung erhält der Patient die Gelegenheit zur Aufarbeitung von Konflikten und nicht förderlichen Verhaltensweisen in psychologischen Einzelgesprächen wie auch in der psychologischen Gruppe.

Während der Rehabilitationsmaßnahme erhält der Patient Informationen über operative Verfahren im Falle des langfristigen Versagens der medikamentösen Behandlung. Dazu gehören u.a. die Ausschaltung der Sinneszellen in dem Innenohr (Schnecke) mittels Gentamycin und die chirurgische Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven.

Besonderheiten der Therapie des Morbus Menière in der Klinik am Osterbach

Grunderkrankung und Folgen können von den verschiedenen Fachabteilungen, Neurologie, HNO, Fachabteilung für psychotherapeutische Medizin parallel therapeutisch angegangen werden im Rahmen der ganzheitlich ausgeübten Medizin in der Klinik am Osterbach.

Wir freuen uns, Sie in unserem Haus begrüßen zu können.

Ihr Team des Stimm- und Sprachheilzentrum in der Klinik Am Osterbach