KLINIK AM OSTERBACH

Stimm- und Sprachheilzentrum

Wir helfen unseren Patienten bei der Rehabilitation der Stimme

Ihre Bedürfnisse – unsere Ziele!

Ziel unserer therapeutischen Maßnahmen ist die Wiederherstellung einer stimmlich- und sprachlich-kommunikativen Leistungsfähigkeit. Diese soll dem Alltag und den beruflichen Anforderungen unserer Patientinnen und Patienten entsprechen.

Wir gehen von den medizinischen Voraussetzungen und Ihren persönlichen Bedürfnissen in der Kommunikation aus. Vielleicht benötigen Sie Ihre Stimme für einen kommunikativen Hochleistungsberuf wie Erzieherin oder Erzieher. Oder Sie unterrichten in der Schule, arbeiten im  Call-Center oder singen auf einer Opernbühne. Vielleicht wollen Sie einfach in einer Gesprächsrunde mit Freunden wieder stimmlich gehört werden. Wir arbeiten mit Ihnen an Wegen, dieses Ziel zu erreichen.

Unser Angebot

  • Ausführliche stimmärztliche und logopädische Anamneseerhebung
  • Umfassende apparative Diagnostik mittels moderner Untersuchungsverfahren
  • Gemeinsame Erarbeitung individueller Rehabilitationsziele und –wünsche
  • Sozialmedizinische Beratung mit Fokus auf die Kommunikationsstörung
  • Hochfrequente logopädische Einzelbehandlungen
  • Zusätzliche logopädische Gruppentherapie
  • Erprobung von Hilfsmitteln bei gestörter Kommunikation
  • Psychologische Einzelsitzungen (Verhaltenstherapie, Traumatherapie)
  • Gruppentherapeutische Angebote,z.B. zum Stressmanagement
  • Entspannungsverfahren wie Autogenes Training/Progressive Muskelentspannung
  • Physikalische Therapie entsprechend der medizinischen Erfordernisse
  • Begleitende Sporttherapie (wahrnehmungsorientierte und die Ausdauer steigernde Verfahren, bei entsprechender medizinischer Indikation auch individueller Muskelaufbau möglich)

Krankheitsbilder (Indikationen)

Wir behandeln im Stimm- und Sprachheilzentrum diese Störungen der Kommunikation:

  • Funktionelle und seelisch mitverursachte Störungen der Stimme (insbesondere auch bei stimmintensiver beruflicher oder sängerischer Tätigkeit): Hauptmerkmal ist eine – oft stimmbelastungsabhängige – Leistungseinbuße der Stimme, wobei unterschiedliche Grade von Heiserkeit und Ermüdbarkeit der Stimme, Räusperzwang, sowie Missempfindungen im Hals wie Trockenheit oder Fremdkörpergefühl auftreten können.
  • Organisch bedingte Stimmstörungen: Diese umfassen alle genetisch bedingten oder erworbenen Abweichungen der anatomischen Struktur des Stimmapparates  wie z.B. Stimmlippenlähmungen, Stimmlippenknötchen etc.
  • Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen als Folge von Operationen oder Verletzungen am Kehlkopf oder Hals (auch nach Krebserkrankungen/Laryngektomie)
  • Mutationsstimmstörungen des Erwachsenen: Hierbei besteht nach der Pubertät eine (meist zu hohe) mittlere Sprechstimmlage: Frauenstimmen können wie kindliche Stimmen klingen; Männerstimmen werden am Telefon oft als Frauenstimmen fehlgedeutet. Aufgrund der unphysiologischen Stimmbelastung ist langfristig mit stimmlichen Leistungseinschränkungen zu rechnen.
  • Störungen des Sprechens (einschließlich Stottern und Poltern) und der Sprache bei Erwachsenen, soweit diese nicht auf einen neurologische Grunderkrankung zurückzuführen sind.
  • Störungen der Atemkoordination (z.B. Vocal Cord Dysfunction).

Warum stationäre Rehabilitation?

Im Unterschied zur ambulanten Behandlung von Stimm-, Sprech- und Schluckstörungen erfolgt die stationäre Rehabilitation bei uns...

1. … interdisziplinär in einem Team aus Ärztinnen und Ärzten für Sprach- und Stimmstörungen, Logopäden und Logopädinnen, Psychologen und Psychologinnen, sowie dem Team der Sport- und Physiotherapie. Gegebenenfalls beziehen wir auch weitere Fachdisziplinen vor Ort ein.

2. … als Intensivbehandlung in Form einer hochfrequenten logopädischen Einzeltherapie (in der Regel 4-5 mal pro Woche) und zusätzlicher gruppentherapeutischer Angebote.

3. … in einem mindestens 3-wöchigen Aufenthalt außerhalb beruflicher und privater Belastungssituationen, die am Wohnort oft bestehen.

Der Blick von außen

Besonders Menschen mit lang andauernden Stimm-, Sprech- oder Schluckstörungen, speziellen beruflich-kommunikativen Problemlagen oder geringen Fortschritten in einer ambulanten logopädischen Therapie benötigen die Chance, aus der die Person und ihre kommunikativen Entwicklungsmöglichkeiten einengenden Alltagssituation herauszutreten.

Der „Blick von außen“ hilft oft, seelische und psychosoziale Belastungen zu erkennen, die die Gesundung bisher verhindert haben.

Kontakt – Wir helfen Ihnen weiter!

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei den Formalitäten mit Ihrem Kostenträger oder bei der Einweisung? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Aufnahmesekretariat
Manuela Dahlmeier

Telefon 0 57 31.15 97 06
Fax 0 57 31.15 97 04

Sekretariat der Chefärztin
Birgit Alvermann

Telefon 0 57 31.15 96 03
Fax 0 57 31.15 96 07

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