Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Oft wird vereinfachend von Muskelschwund oder Muskelkrankheit gesprochen, wenn allgemein die neuromuskulären Erkrankungen gemeint sind. Was ist der Unterschied? Muskelschwund besagt grundsätzlich nur, dass die Muskulatur krankheitsbedingt schmächtiger und schwächer wird. Ob es sich dabei um eine Erkrankung des Muskels selber oder eine Erkrankungen der Nervenbahnen handelt, wird durch den Begriff nicht unterschieden. Bei den Erkrankungen des Muskels handelt es sich insbesondere um die Muskeldystrophien, die Muskelentzündungen und die Stoffwechselerkrankungen des Muskels, die metabolischen Myopathien. Zu den zum Muskelschwund führenden Erkrankungen der Nerven sind insbesondere die neuralen und die spinalen Muskelatrophien zu nennen. Hier ist der Muskel das Organ, durch dessen Schwäche die Erkrankung auffällt. Er ist aber nur indirekt betroffen durch die Erkrankung des Nerven.

Die Multiple Sklerose wird wegen der Abkürzung MS oft mit Muskelschwund verwechselt. Muskelschwund und Multiple Sklerose sind aber völlig unterschiedlich verlaufende Erkrankungen, die auch in der Krankheitsentstehung keinen Zusammenhang bieten. Die Abkürzung MS wird tatsächlich nur für die Multiple Sklerose verwendet und wäre in Zusammenhang mit Muskelerkrankungen irreführend.

Muskelschwund ist im Vergleich zu anderen Erkrankungen relativ selten. So leben etwa 3 – 4 Personen von 100.000 Einwohnern in Deutschland mit einer Muskeldystrophie vom Typ Duchenne (www.muskel-dystrophie.de), der häufigsten Form der Muskeldystrophien. Unter der amyotrophen Lateralsklerose (www.amyotrophe-lateralsklerose.de) leiden etwa 3 – 8 pro 100.000 Einwohner, unter der spinalen Muskelatrophie (www.muskelatrophie-spinale.de) vom Typ Kugelberg-Welander etwa 0,3 pro 100.000. Muskelentzündungen (Myositis) kommen mit einer Häufigkeit von etwa 0,5 auf 100.000 Personen vor. Entsprechend haben viele Therapeuten und Ärzte auch wenig Erfahrung mit den verschiedenen Facetten von Muskelschwund. Aus diesem Grunde wurden an Universitäten Muskelzentren, insbesondere zur Diagnostik aufgebaut.

In der Klinik Hoher Meissner werden Patienten von einem interdisziplinären Behandlungsteam, bestehend aus Ärzten, Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeitern und Psychologen behandelt. Ziele der Therapie und insbesondere der Rehabilitation bei Patienten mit Muskelschwund sind insbesondere die Verbesserung und das Erhalten der Selbständigkeit in der Beweglichkeit und Selbstversorgung sowie der Teilhabe am sozialen Leben.

Verfasser: Dr. Carsten Schröter

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