Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Corona-Lage (COVID-19) müssen wir zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schweren Herzens ein Besuchsverbot aussprechen. Vereinzelt gelten in unseren Kliniken ein eingeschränktes Besuchsverbot. Genauere Informationen finden Sie auf der jeweiligen Klinik-Seite.

Bei den getroffenen Maßnahmen handelt es sich um eine reine Schutzmaßnahme im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wie sie bereits in zahlreichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen derzeit umgesetzt werden.

Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Ihre Unterstützung, um in dieser besonderen Situation die medizinische Versorgung von Ihnen und Ihren Angehörigen auch weiterhin optimal gewährleisten zu können.

Bleiben Sie gesund!

Häufige Ursachen:

  • erhöhte mechanische Beanspruchung (z.B. durchgemachter Knöchel- oder Gelenkbruch)
  • Gelenkentzündungen
  • Fehlstellungen

Die Sprunggelenksarthrose zeigt in der Regel einen schleichenden chronischen Verlauf, der typischerweise mit einem Sprunggelenksschmerz unter Belastung beginnt. Ein begleitender Gelenkerguss oder Schwellung sind dabei nicht selten.

Parallel zum Voranschreiten der Sprunggelenksarthrose nimmt die Schmerzintensität zu. Anfangs treten bei den ersten Schritten am Morgen oder nach einer Ruhephase "Anlaufschmerzen" auf. Die Umgebungsmuskulatur schwindet.

Später kommt es zur Gehbehinderung, verbunden mit Fehlbelastung von benachbarten Gelenken.

Im fortgeschrittenen Stadium der Sprunggelenksarthrose bestehen auch Ruheschmerzen (Nachtschmerzen), ausgeprägte Beweglichkeitseinschränkung der Sprunggelenke bis hin zur totalen Gelenkversteifung.

Diagnostik

Neben der ausführlichen Erhebung der Vorgeschichte und einer gründlichen klinischen Untersuchung ist das wichtigste Diagnosemittel der Sprunggelenksarthrose das Röntgenbild in zwei Ebenen.

Es zeigt folgende typische Veränderungen:

  • Gelenkspaltverschmächtigung
  • knöcherne Randanbauten im Gelenkbereich oder Zystenbildung

Therapie und Rehabilitation

Therapeutisch stehen in der Anfangsphase der Sprunggelenksarthrose im Vordergrund:

  • Reduktion von Überbelastungen
  • ein breites Spektrum physiotherapeutischer Maßnahmen
  • Gewichtsabnahme
  • medikamentöse Therapie, z.B. mit nichtsteroidalen Antirheumatika

Physiotherapeutisch bietet unsere Klinik:

  • spezielle fußgymnastische Behandlungen in Einzel- und Gruppentherapie
  • sprunggelenksentlastende Bewegungsprogramme, z.B. im Wasser
  • ein breites Spektrum physikalischer Ansätze (z.B. schmerzstillende/antientzündliche und abschwellende Strombehandlungen)

Bei Notwendigkeit führen wir im Hause Injektionen (sog. Neuraltherapie) an den schmerzhaft funktionsgestörten Sprunggelenken durch. Orthopädietechnische Schuhzurichtungen (wie Puffer-Absatz oder Abrollhilfe) realisieren wir vor Ort.

Sie haben Fragen zur Thematik?

Schreiben Sie uns.

Chefärztin der Orthopädischen Abteilung
Dr. med Petra Brückner

E-Mail orthopaedie@reha-klinik.de