Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuellen Corona-Lage (COVID-19) müssen wir zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schweren Herzens ein Besuchsverbot aussprechen.

Bei den getroffenen Maßnahmen handelt es sich um eine reine Schutzmaßnahme im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wie sie bereits in zahlreichen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen derzeit umgesetzt werden.

Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Ihre Unterstützung, um in dieser besonderen Situation die medizinische Versorgung von Ihnen und Ihren Angehörigen auch weiterhin optimal gewährleisten zu können.

Bleiben Sie gesund!

KLINIK HOHER MEIßNER

Unterstützung von Hörgeschädigten/Gehörlosen

Gehörlose Menschen stoßen in ihrer Umwelt immer wieder auf Barrieren, da sie die gesprochene Sprache von Mitmenschen nicht wahrnehmen können.
Seit Inbetriebnahme der Abteilung für Contergangeschädigte zeigt sich in der Klinik Hoher Meißner der erhöhte Bedarf für den Einsatz von Gebärdendolmetschern, da bei contergangeschädigten Menschen überdurchschnittlich häufig, zusätzlich zu anderen Körperschäden, Fehlbildungen am äußeren und inneren Ohr, verbunden mit einer Gehörlosigkeit bzw. ausgeprägten Schwerhörigkeit, bestehen.
Gerade während eines Heilverfahrens in einer Rehabilitationseinrichtung ist der Einsatz von Gebärdendolmetschern für diese Rehabilitandengruppe besonders wichtig, um eine reibungslose Kommunikation zu gewährleisten.

In der Klinik Hoher Meißner besteht zwischenzeitlich ein fester Kontakt zu regional tätigen Gebärdendolmetschern, welche bedarfsweise zum Einsatz kommen.

Natürlich besteht auch für Gehörlose, bei denen keine Conterganschädigung vorliegt, das Angebot, hier in der Klinik einen Gebärdendolmetscher zu nutzen.
Die gesamte Organisation, inklusive der Sicherung der Kostenübernahme, erfolgt in jedem Einzelfall vorab durch die Mitarbeiter der Klinik Hoher Meißner.

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