Operationen an der Halswirbelsäule gehören ebenfalls zum operativen Standard in unserer Klinik. Insbesondere die vorderen Eingriffe an der Halswirbelsäule sind schonende Verfahren. Häufig kann bei Verschleisserscheinungen sowie einem Bandscheibenvorfall beweglichkeitserhaltend mit Implantation einer künstlichen Bandscheibe (Bandscheibenprothese) operiert werden.

Sind die degenerativen Veränderungen (Verschleisserscheinungen) und die Einengung des Rückenmarks insbesondere im höheren Alter zu ausgeprägt, so kommen stabilisierende Operationen zum Einsatz. Auch werden diese häufig angewendet bei fehlgeschlagenen Voroperationen.

Bei Verletzungen der Halswirbelsäule kommen ebenfalls vordere und hintere operative Verfahren zur Anwendung. Verletzungen und nachfolgende Instabilitäten der oberen beiden Halswirbel werden dann mit Schrauben stabilisiert.

Liegen zusätzlich zur Fraktur der Halswirbelsäule noch vorbestehende Erkrankungen wie etwa bei M. Bechterew vor, so erfolgt neben der Stabilisierung auch eine Korrektur der begleitenden Fehlstellung.

Oder:

Bei komplexen Deformitäten der Halswirbelsäule kommt ein spezielles Instrument zur Platzierung der Implantate zur Anwendung. Hierbei wird durch Ableitung eines elektrischen Signals in der Spitze des Instrumentes die genaue Lage der Schraube im Knochen gewährleistet. Im Bereich der Halswirbelsäule haben wir dieses Instrument erstmalig in Europa verwendet.

Folgende Erkrankungen der Halswirbelsäule werden behandelt

  • degenerative (verschleissbedingte) Erkrankungen
  • Instabilitäten
  • Verletzungen und deren Folgeerscheinungen
  • Fehlstellungen
  • Einengung des Rückenmarkkanals (Spinalstenose)
  • Korrekturoperationen bei M. Bechterew (cervicale Kyphose)
  • Tumoren und Entzündungen
  • Instabilitäten durch Rheumatologische Erkrankungen
  • Zustand nach erfolgloser Voroperation