Bei bestehender Instabilität der Wirbelsäule, wie etwa bei einem Wirbelgleiten (Spondylolisthese), kommen stabilisierende Verfahren zur Anwendung. Hierdurch wird die Fehlstellung korrigiert, also im Falle eines Wirbelgleitens der entsprechende Wirbelkörper zurückgezogen und somit eine normale Form der Wirbelsäule wiederhergestellt. In der Regel wird dann durch einen vorderen Eingriff durch Einbringen von Titan-Körbchen (Cages) bzw. Knochenblöcken die Wirbelsäule zusätzlich stabilisiert.

Bei ausgeprägterem Wirbelgleiten (Meyerding Grad 4, Spondyloptose) wird zunächst eine Lockerungsoperation von vorne durchgeführt und anschließend der abgeglittene fünfte Wirbelkörper durch den hinteren Eingriff mit Schrauben zurückgezogen.