WERNER WICKER KLINIK

Halswirbelsäule

Operationen an der Halswirbelsäule gehören zum operativen Standard in unserer Klinik

Operationen an der Halswirbelsäule gehören zum operativen Standard in der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie/Deutsches Skoliosezentrum. Wir behandeln folgende Erkrankungen:

  • degenerative (verschleißbedingte) Erkrankungen
  • Instabilitäten
  • Verletzungen und deren Folgeerscheinungen
  • Fehlstellungen
  • Einengung des Rückenmarkkanals (Spinalstenose)
  • Korrekturoperationen bei M. Bechterew (cervicale Kyphose)
  • Tumore und Entzündungen
  • Instabilitäten durch Rheumatologische Erkrankungen
  • Zustand nach erfolgloser Voroperation

Besonders die vorderen Eingriffe an der Halswirbelsäule sind schonende Verfahren. Häufig operieren wir bei Verschleisserscheinungen sowie einem Bandscheibenvorfall beweglichkeitserhaltend mit Implantation einer künstlichen Bandscheibe (Bandscheibenprothese).

Sind die degenerativen Veränderungen (Verschleisserscheinungen) und die Einengung des Rückenmarks insbesondere im höheren Alter zu ausgeprägt, kommen stabilisierende Operationen zum Einsatz. Auch wenden wir diese häufig bei fehlgeschlagenen Voroperationen an.

Bei Verletzungen der Halswirbelsäule kommen ebenfalls vordere und hintere operative Verfahren zur Anwendung. Verletzungen und nachfolgende Instabilitäten der oberen beiden Halswirbel stabilisieren wir dann mit Schrauben.

Liegen zur Fraktur der Halswirbelsäule noch vorbestehende Erkrankungen wie etwa bei Morbus Bechterew vor, so korrigieren wir neben der Stabilisierung auch eine begleitende Fehlstellung.

Bei komplexen Deformitäten der Halswirbelsäule kommt ein spezielles Instrument zur Platzierung der Implantate zur Anwendung. Hierbei gewährleistet die Ableitung eines elektrischen Signals in der Spitze des Instrumentes die genaue Lage der Schraube im Knochen. Im Bereich der Halswirbelsäule haben wir dieses Instrument erstmalig in Europa verwendet.