WERNER WICKER KLINIK

Skoliose

Wir blicken auf eine über 30-jährige Geschichte der konservativen und operativen Therapie von Skoliosen zurück

Als „Deutsches Skoliosezentrum“ blickt die Klinik auf eine über 30-jährige Geschichte der konservativen und operativen Therapie von Skoliosen zurück.

Wir behandeln folgende Skoliosen:

  • Idiopathische Skoliose
  • Kongenitale Skoliose
  • Neuromuskuläre Skoliose (Lähmungsskoliose u.a. bei infantiler Cerebralparese, Querschnittlähmung, Myelomeningozele, primären Muskelerkrankungen wie z.B. Muskeldystrophie, spinale Muskelatrophie, Poliomyelitis)
  • Folge von Systemerkrankungen (u.a. bei Neurofibromatose, Marfan Syndrom, Chromosomenanomalien, Arthrogrypose)

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen der Skoliose, die häufigste Form ist die idiopathische Skoliose. Über unsere Ambulanz, in der wir spezielle Skoliosesprechstunden eingerichtet haben, behandeln wir eine große Zahl an Patienten, häufig auch mit Korsett. Eine orthopädische Werkstatt befindet sich direkt in der Klinik und fertigt diese Korsette an.

Ist eine operative Korrektur notwendig, stehen verschiedene moderne OP-Techniken zur Verfügung. Solche Operationen sollten spezialisierten Zentren vorbehalten sein, in denen Eingriffe dieser Art zum Standard gehören. Dann erbringt die Operation, welche in der Regel im Alter von etwa 14 Jahren durchgeführt wird, auch bei schweren Skoliosen gute Korrekturen und ausgezeichnete kosmetische Ergebnisse. Klinische und radiologische Ergebnisse der operativen Korrektur von idiopathischen Skoliosen zeigt „Geschichte der Skoliose Operationen“.

Kongenitale Skoliosen

Bei kongenitalen Skoliosen (wie etwa einer angeborenen Skoliose aufgrund eines Halbwirbels) kann eine Operation auch in früherem Alter notwendig werden. Damit lässt sich die Zunahme der Krümmung aufhalten bzw. das Auftreten weiterer Krümmungen verhindern.

Frühkindliche Skoliose und Growing-Rod Verfahren

Wir bieten Patienten mit juveniler Skoliose (Alter unter 10 Jahre) selektiv erfolgreich ein operatives Verfahren an, dass das Skoliose- und das Rumpfwachstum lenkt. Wir waren in Deutschland 2011 die ersten, die das Growing-Rod Verfahren anwenden konnten.

Wir implantieren expandierbare Stäbe (Growing-Rods), die sich mit Hilfe von Magneten nicht-invasiv verstellen lassen (Distraktion). Wächst der Patient, entfallen die sonst häufigen Nachoperationen.

Weitere Informationen

Bundesverband Skoliose-Selbsthilfe e. V.

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