Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

hier in der Werner Wicker Klinik möchten wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun, um das Ansteckungsrisiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren.

Um die uns anvertrauten Patienten sowie unsere Mitarbeiter zu schützen, wird unser Krankenhaus aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Lage ab sofort bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Ausnahmen gibt es nur in begründeten ethisch-sozialen Notfallsituationen. Diese müssen durch einen leitenden Arzt festgestellt bzw. bestätigt werden.

Wir stehen aktuell im ständigen Austausch mit unseren Krankenhaushygienikern und sind im Bedarfsfall gut auf Patienten mit Infektionskrankheiten vorbereitet. Unser Personal wird regelmäßig durch unsere Hygienefachkräfte geschult und wir stehen mit den zuständigen Behörden im engen Austausch.

Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Ihre Unterstützung

#gemeinsamgegencorona #gemeinsamsindwirstark

WERNER WICKER KLINIK

Neuro-Urologie

Abklärung und Therapie neurogener Harnblasenfunktionsstörungen

Chefarzt Dr. med. Marcus Nehiba leitet die Abteilung für Neuro-Urologie. Die Abteilung bietet mit modernen operativen und konservativen Verfahren eine differenzierte Abklärung und Therapie neurogener Harnblasenfunktionsstörungen (z.B. infolge einer Querschnittlähmung, einer multiplen Sklerose, eines Parkinsonsyndroms oder anderer neurologischer Erkrankungen).

Die Abteilung versorgt frischverletzte und chronisch querschnittgelähmte Patienten und Patientinnen fachübergreifend in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Rückenmarksverletzte. Jährlich behandeln wir 2 200 – 2 300 stationäre und ambulante Patienten mit unterschiedlichen neuro-urologischen Funktionsstörungen.

Die Neuro-Urologische Abteilung verfügt über 40 Betten. Damit gehört sie zu den größten neuro-urologischen Abteilungen Europas. Die Versorgung ist ausgerichtet auf querschnittgelähmte Patienten.

Behandlungsziele

  • Klassifikation der Harnblasenfunktionsstörung
  • Einleitung einer individuellen konservativen oder operativen Therapie

Therapieverfahren

Uns steht das ganze Spektrum moderner konservativer und operativer Therapieverfahren zur Verfügung:

  • medikamentöse Therapien
  • Einweisung in den intermittierenden Katheterismus
  • transurethrale Operationen z.B. Botox-Injektionen in die Blase
  • sakrale Deafferentation mit Implantation eines Vorderwurzelstimulators
  • sakrale Neuromodulation
  • Darmerweiterungsplastiken der Harnblase
  • Harnblasenersatz oder Harnableitung
  • Implantation eines künstlichen Schließmuskelsystems oder Schwellkörperimplantate

Diagnostik

Basis der Diagnostik sind verschiedene urodynamische Verfahren, die den Umfang der Funktionsschädigung der oberen und unteren Harnwege klären helfen.

Wir verfügen über vier moderne (video-) urodynamische Messplätze mit deren Hilfe wir Funktionsabläufe synchron messbar und sichtbar machen können.