WERNER WICKER KLINIK

Neurochirurgie

Die neurochirurgische Versorgung ist wesentlicher Teil der Klinikkonzeption

Die Abteilung für Neurochirurgie steht seit 2012 unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Hassan Taha. Er ist Facharzt für Neurochirurgie und Spezialist für die Versorgung von Rückenmark- und Gehirntumoren sowie für Missbildungen des zentralen Nervensystems. Damit festigt die Klinik ihren hervorragenden nationalen und internationalen Ruf als Kompetenzzentrum für die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule. Mit seiner beruflichen Vorerfahrung beherrscht Dr. Hassan Taha das gesamte Spektrum der Neurochirurgie.

Medizinisches Leistungsspektrum

  • Gut-und bösartige Tumore des Gehirns und seiner Hüllen, z.B.: Meningeome (Hirnhauttumore), Gliome (Tumore des Nervenstützgewebes). Akustikusneurinome (gutartige Tumore des Gehör- und Gleichgewichtssinn), Tumore der Hirnanhangdrüse, Metastasen (Absiedelungen), bösartige Geschwülste etc.
  • Blutungen (epidural, subdural, subarachnoidal, intracerebral und intraspinal)
  • Akuter oder chronischer Hydrocephalus (externe Ventrikeldrainagen, Hirnwasserableitungen mittels Shunt-Systeme)
  • Neurotraumatologische Erkrankungen wie z. B. Entlastung intrakranieller Blutungen, Versorgung von Schädelbrüchen, Entlastung von komprimierten Nervenstrukturen, Versorgung bei offenen Schädel-Hirn-Traumen, Schädelrekonstruktion etc.
  • Plastische Korrekturen von Schädelverformungen bei Kindern und Erwachsenen
  • Bandscheibenvorfälle im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Verengungen des Spinalkanals (spinale Stenosen)
  • Tumore sowie Zysten des Rückenmarks und der Wirbelsäule
  • Abszesse sowie entzündliche Prozesse im Schädel- und Wirbelsäulenbereich
  • Einklemmungssyndrome im peripheren Nervensystem (Karpaltunnelsyndrom, Sulcus-ulnaris-Syndrom) sowie Tumore des peripheren Nervensystems
  • Mißbildungen des Zentralnervensystems (Arnold Chiari, Syringomyelie, tethered Cord)
  • Schmerzen mit präziser Analyse der Beschwerden des Patienten zur Erstellung von individuell angepassten Therapieregimen. Hierzu gehören minimalinvasive Verfahren wie die computergestützte Wurzelblockaden, Facetteninfiltrationen, Illiosakral-Gelenkblockaden, Rückenmarkstimulation etc. und mikrochirurgische operative Maßnahmen (z. B. vaskuläre Dekompression bei Trigeminusneuralgie).

Ziel der Abteilung ist, dass Patienten ihre durch die Erkrankung eingeschränkte Selbstständigkeit möglichst schnell wiedererlangen. Die ärztlich-medizinische Kompetenz wird durch professionelle Pflege, diagnostische und therapeutische Behandlungsteams sowie den psychologischen Dienst und Sozialdienst ergänzt.

In Kooperation mit den Fachbereichen Neurologie und Radiologie stehen uns alle modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung:

  • Computertomographie (CT)
  • Angiographie
  • Kernspintomographie (MRT)
  • neurophysiologische Diagnoseverfahren (EMG/NLG und EEG)