WERNER WICKER KLINIK

Ihre Entlassung

Finden Sie hier wichtige Informationen, für den letzten Tag Ihres Aufenthalts bei uns.

Für viele Patienten endet die Behandlung nicht am Tag ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus. Häufig ist nach Abschluss der Krankenhausbehandlung noch weitere Unterstützung (z.B. Betreuung durch einen Pflegedienst, Reha, Physiotherapie, Medikamente oder Hilfsmittel) erforderlich, um das Behandlungsergebnis zu sichern. Dies zu organisieren und einen möglichst lückenlosen Übergang zur Anschlussversorgung sicherzustellen, ist Sinn und Zweck des Entlassmanagements der Werner Wicker Klinik.

Die wichtigsten Informationen zum Entlassmanagement der Werner Wicker Klinik bzw. Ihrer Entlassung sind im Folgenden zusammengefasst

Wer hat Anspruch auf das neue Entlassmanagement?

Patienten, die bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind und eine Anschlussversorgung benötigen, haben ab 1. Oktober 2017 einen Anspruch auf Leistungen nach dem neuen  Entlassmanagement durch das Krankenhaus, in dem sie (voll- oder teilstationär) behandelt werden. Versicherte, die keiner Anschlussversorgung bedürfen, haben diesen Anspruch nicht.

Was zählt zur Anschlussversorgung?

Zu den Anschlussversorgungen zählen beispielsweise Behandlungen durch einen niedergelassenen Haus- oder Facharzt, Reha-Maßnahmen, die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst und die Versorgung in einer Pflegeeinrichtung. Ob eine Anschlussversorgung notwendig ist, wird nach der Krankenhausaufnahme in einem standardisierten Verfahren geprüft.

Wie läuft das Entlassmanagement ab?

Bei Aufnahme in unser Haus erhalten Sie entsprechend des ab 01.10.2017 in Kraft gesetzten Rahmenvertrag über ein Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung ein Informationsschreiben zum Entlassmanagement nach§ 39 Abs. 1a S. 9 SGB V. Zusätzlich erhalten Sie ein Formular zur Einwilligung in das Entlassmanagement und die damit verbundene Datenverarbeitung sowie zur Einwilligung in die Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken-/Pflegekasse und die damit verbundene Datenverarbeitung.

Während Ihres stationären Aufenthaltes erstellt Ihr Behandlungsteam, bei entsprechendem Bedarf einer Anschlussversorgung (z.B. fortgesetzte Medikation, Reha, Physiotherapie), gemeinsam mit Ihnen einen Entlassplan. Wir nehmen z. B. Kontakt mit dem Haus- und Facharzt, der Reha-Einrichtung etc. und gegebenenfalls mit der Krankenkasse auf. Bei Bedarf werden Ihre Angehörigen oder sofern bestellt, Ihr amtlicher Betreuer informiert. Unser Sozialdienst steht Ihnen für alle Fragen zu Anschlussheilbehandlungen, Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes, einer vorübergehenden oder dauerhaften Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung oder Wiedereingliederung ins Erwerbsleben zur Verfügung.

Vor Ihrer Entlassung untersuchen wir Sie abschließend. Der Arzt informiert Sie in einem ausführlichen Gespräch über den weiteren Behandlungsverlauf. Außerdem klärt er Sie über die Anschlussmedikation zu Hause sowie deren möglichen Nebenwirkungen auf.

Am Entlassungstag
Zu Ihrer Entlassung erhalten Sie - und mit Ihrer Einwilligung auch der weiterbehandelnde Arzt - zumindest einen vorläufigen Entlassbrief. Darauf ist auch die Telefonnummer eines Ansprechpartners der Klinik vermerkt, der für das Entlassmanagement der Klinik zuständig ist.
Sofern notwendig erhalten Sie für den Entlassungstag und ggf. zur Überbrückung eines bevorstehenden Wochenendes oder Feiertages, die erforderlichen Medikamente von Ihrer Station. Für die weitere Behandlung mit Medikamenten zu Hause lassen Sie sich bitte ein Rezept durch Ihren Hausarzt ausstellen.

Abreise
Bei der Organisation Ihrer Abreise steht Ihnen das Pflegepersonal Ihrer Station gerne hilfreich zur Seite.
Sollten Sie darüber hinaus Fragen zu Ihrer Entlassung, Weiterbehandlung oder Verhaltensweisen im Alltag haben, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Fragen und Anliegen zu beantworten.

Weitere Informationen!

Telefonrechnung
Vor Ihrer Abreise bitten wir Sie, Ihre Telefonrechnung an der Rezeption zu begleichen. Sollten Sie über ein Telefonguthaben verfügen, zahlen wir Ihnen dies selbstverständlich aus.

Zuzahlung
An der Rezeption können Sie auch Ihre Zuzahlung der Selbstbeteiligung von 10 Euro pro Tag entrichten.
Jedes Krankenhaus ist gesetzlich verpflichtet bei stationärer Krankenhausbehandlung pro Tag eine Zuzahlung von 10 Euro zu berechnen. Die Zuzahlung ist auf längstens 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt. Die Beträge leiten wir an Ihre Krankenversicherung weiter.
Die Zuzahlungen Ihres Eigenanteils von 10 Euro pro Tag rechnen wir am Entlassungstag ab. Sie können diese an unserer Rezeption in bar entrichten. Auch eine Bezahlung mit EC-Karte ist möglich. Sollten Sie die Rechnung erst nach dem Klinikaufenthalt zahlen wollen, schicken wir Ihnen die Rechnung per Post.

Ansprechpartner nach Ihrer Entlassung
Auch nach Ihrer Entlassung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter für Fragen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte an den Arzt bzw. das Sekretariat der medizinischen Abteilung von dem / in der Sie während Ihres stationären Aufenthaltes behandelt wurden. Außerhalb der Dienstzeiten wird Sie unsere Rezeption (Tel. 0 56 21.803-0) gerne an einen fachkompetenten Mitarbeiter vermitteln.

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