WERNER WICKER KLINIK

Klinikhistorie

Die Geschichte unserer Klinik

Die Grundsteinlegung zur Werner Wicker Klinik erfolgte 1975. Fertig gestellt wurde die Klinik 1978, offiziell eingeweiht am 9. März 1979.

Das Familienunternehmen

Die Werner Wicker Klinik ist eingebunden in die Wicker-Unternehmensgruppe, deren Fundament Werner Wilhelm Wicker 1965 mit der Eröffnung der ersten Klinik in der Fürst-Friedrich-Straße in Bad Wildungen legte. Damals ahnte niemand, welche Dimensionen das Familienunternehmen Wicker im Gesundheitswesen einmal erreichen würde.

Aus einem ehemaligen Sanatorium Wicker mit 280 Betten und 85 Mitarbeitern hat sich eine Unternehmensgruppe entwickelt, die heute 11 Rehabilitationskliniken und zwei Akutkrankenhäuser mit insgesamt rund 3 500 Betten und 3 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter ihrem Dach vereint.

Nationale und internationale Fachleute

Durch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachleuten entstand eine Klinik mit Modellcharakter. Die Werner Wicker Klinik war die erste Klinik in Deutschland, die direkt für die Behandlung querschnittgelähmter Menschen erbaut wurde und galt als eine der modernsten Einrichtungen ihrer Art – nicht nur in Europa.

Zu den Paten und beratenden Fachleuten der Klinik zählte insbesondere Sir Ludwig Guttmann, Leiter des Stoke Mandeville Hospital in Aylesbury (Großbritannien) und Pionier auf dem Gebiet der Querschnittbehandlung.

Neue Therapien

Von Anfang an gehörten das Deutsche Skoliosezentrum, die Abteilung für Neuro-Urologie und ein Intensivbehandlungstrakt dazu. Später wurde das Haus um die Abteilung für Neurochirurgie erweitert. Mit der Eröffnung des Deutschen Skoliosezentrums wurden bis dahin bekannte Behandlungstechniken von Formabweichungen und degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule modernisiert und später neue wegweisende Therapien entwickelt.

Heute ist die Werner Wicker Klinik national und international eine Spitzenadresse für die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und -verletzungen, sowie deren Folgen. Sie hat einen medizinisch, konzeptionellen Ansatz entwickelt, dessen Basis die vorhandene Kompetenz der Zentren für Rückenmarkverletzte und Wirbelsäulenchirurgie, der Fachabteilungen für Neuro-Urologie, Neurochirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin ist. Jährlich werden ca. 4.100 Patientinnen und Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet, dem europäischen aber auch außereuropäischen Ausland stationär in der Werner-Wicker-Klinik behandelt. Mit ihren über 260 Betten für die Behandlung von Menschen mit Querschnittlähmung, Wirbelsäulenverformungen oder Harnblasenfunktionsstörungen sowie neurochirurgischer Patienten ist sie eines der größten Zentren seiner Art in Deutschland - ein privat geführtes Orthopädisches Schwerpunktklinikum konzipiert für Erkrankungen rund um die Wirbelsäule.