Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Welches sind die Ursachen für eine Humerusschaftfraktur?

Bei einer Humerusschaftfraktur ist es möglich, vom Unfallmechanismus auf die Art der entstandenen Fraktur zu schließen. Eine direkte Gewalteinwirkung auf den Oberarmknochen wird zu Quer-, Biegungs- oder Stückfrakturen führen auch zu einem Weichteilschaden - eine indirekte Krafteinwirkung hingegen zu einem Dreh- oder Spiralbruch.

Welches sind die Symptome bei einer Humerusschaftfraktur?

Es finden sich typischerweise Bluterguss und Schwellung, Fehlstellung sowie eine schmerzhafte Einschränkung der Beweglichkeit. Im Fall einer zusätzlichen Nervenverletzung (Nervus radialis) bei der Humerusschaftfraktur kann es außerdem zu einer „Fallhand“ kommen, das heißt, es kann die Hand im Handgelenk vom Patienten nicht mehr (aktiv) gestreckt werden. Der Nervus radialis ist aufgrund seines Verlaufes teils unmittelbar am Oberarmschaft bei einer Schaftfraktur entsprechend gefährdet, in 10-20% der Fälle ist er daher mit verletzt. Es kann sich dabei entweder um ein direktes Trauma mit Zerrung oder (seltener) Zerreißung des Nerven handeln, aber auch um ein Anspießen des Nerven durch ein Knochenbruchende. Aufgrund eben dieser anatomischen Gegebenheiten ist auch bei dem Wiedereinrichten (Reposition) der Humerusschaftfraktur es besondere Vorsicht geboten. Allerdings kann der Radialisnerv auch im weiteren Heilungsverlauf noch beeinträchtigt werden, indem er von neugebildetem Knochengewebe (Kallus) ummauert wird.

Welche apparativ-diagnostischen Maßnahmen kommen bei einer Humerusschaftfraktur zum Einsatz?

Es werden Röntgenbilder des Oberarmschaftknochens (mit mindestens einem angrenzendem Gelenk, d.h. Schulter- oder Ellenbogengelenk) angefertigt.

Wie wird eine Humerusschaftfraktur behandelt?

Ein nicht-operatives (konservatives) Vorgehen ist möglich bei einem unkomplizierten Bruch (Fraktur). Es wird nach Wiedereinrichten (Reposition) der Fraktur unter Beachtung auch von Rotationsfehlstellungen eine Ruhigstellung im sog. Desault-Verband für etwa drei Wochen durchgeführt. Im weiteren kann dann für nochmals drei Wochen z.B. ein Sarmiento-Brace zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um eine zirkuläre, individuell angepasste Kunststoffmanschette, welche über dem Oberarm angelegt wird (mit Klettverschlüssen) und die eine ausreichende Schienung der Fraktur ermöglicht bei gutem Komfort für den Patienten. Der Vorteil eines solchen Brace ist dabei insbesondere das Freibleiben der angrenzenden Gelenke (Schulter- und Ellenbogengelenk). Es werden entsprechende Röntgenkontrollen bei einer Humerusschaftfraktur durchgeführt, nach sichtbarer Kallusbildung kann der Brace entfernt werden, dies wird nach etwa sechs Wochen der Fall sein.

Eine Schädigung des Radialisnerven (s.o.), offene Knochenbrüche, instabile Brüche sowie eine begleitende Gefäßverletzung sind Indikationen für eine operative Frakturbehandlung. Als Osteosyntheseverfahren kommen in Frage ein sog. extramedulläres Vorgehen mit Einbringen einer Plattenosteosynthese bzw. ein intramedulläres Vorgehen mit Schienung der Fraktur durch in das Innere des Knochens längsverlaufend eingebrachte Spezialnägel. In selteneren Fällen kann auch das Einbringen eines Fixateurs externe erforderlich sein. Es handelt sich dabei um eine Stabilisierung der Fraktur mit durch die Haut in den Knochen bzw. die Bruchfragmente eingebrachten „Nägeln“ und deren äußere Verbindung mit Spezial- „Gestänge“.

Rehabilitative Nachbehandlung bei einer Humerusschaftfraktur

Zur rehabilitativen Nachbehandlung bei einem konservativen Vorgehen sei auf die vorangehenden Ausführungen verwiesen. Nach operativer Versorgung mit einer Plattenosteosynthese sind Bewegungen des Armes in alle Richtungen erlaubt, lediglich nach einer Verriegelungsnagelung sollte die Außendrehung nicht forciert werden.

Komplikationen und Prognose bei einer Humerusschaftfraktur

Als häufigste Komplikation bei operativer Versorgung der Humerusschaftfraktur ist eine Schädigung des Radialisnerven (Radialisparese) bekannt. Auch die nach sicherer knöcherner Ausheilung der Fraktur später gelegentlich vorzunehmende Entfernung des eingebrachten Osteosynthesematerials ist im Fall einer Plattenosteosynthese mit einem solchen Risiko verbunden. Eine Pseudarthrose („Falschgelenk“) des Humerusschaftes kann nach einer Osteosynthese bzw. auch nach konservativer Behandlung auftreten.

Die Prognose der Humerusschaftfraktur es ist bei korrekt durchgeführter konservativer oder auch operativer Behandlung gleichermaßen gut.