Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Was ist ein Mittelhandbruch und wie kann es dazu kommen?

Das Handskelett besteht aus der (proximalen und distalen) Reihe der Handwurzelknochen sowie den fünf Mittelhand- und den Fingerknochen. Ein Sturz auf die Hand bzw. auch direkte Gewalteinwirkung auf die Mittelhand z.B. im Rahmen eines Arbeitsunfalls (Hammerschlag o.ä.) kann zu einem Mittelhandbruch führen.

Welches sind die Symptome beim Mittelhandbruch?

Es kommt beim Mittelhandbruch zu einer oft den gesamten Handrücken betreffenden Schwellung, auch mit Bluterguss (Hämatom). In Abhängigkeit vom genauen Ort des Mittelhandbruch es (Fraktur) über dem Mittelhandknochen und dem Verlauf der Bruchlinie spricht man u.a. von einer Köpfchenfraktur, einer Quer- oder einer Schrägfraktur sowie einer Basisfraktur. Das distale (handwurzelferne) Frakturfragment kann durch Muskel- und Sehnenzug in Richtung auf die Handinnenfläche (palmarwärts) abkippen. Zu beachten sind insbesondere ebenfalls mögliche Dreh- oder Rotationsfehler des Mittelhandknochens sowie auch eine mögliche des Verkürzung des Mittelhandknochens bei einer schrägen oder spiraligen Fraktur.

Welche apparativ-diagnostischen Maßnahmen kommen beim Mittelhandbruch zur Anwendung?

Es werden Röntgenbilder der Mittelhand-/der Fingerknochen in zwei Ebenen bzw. auch Schrägaufnahmen erstellt. Eine Aufnahme in streng seitlichem (Röntgen-) Strahlengang zu erstellen ist besonders wichtig im Hinblick auf die angesprochene mögliche Dislokation des Mittelhandköpfchens im Mittelhand-Fingerknochengelenk (Karpometakarpalgelenk) bei einer Köpfchenfraktur bzw. auch bei einer sog. subkapitalen Fraktur.

Wie wird ein Mittelhandbruch behandelt?

Die Möglichkeit einer nicht-operativen (konservativen) Behandlung beim Mittelhandbruch besteht für Mittelhandknochen-Köpfchen-Frakturen mit erhaltener Gelenkfläche, für subkapitale Frakturen bis zu einer Abkippung des Köpfchens von unter 30° sowie für Schaftfrakturen ohne Fehlstellung (Dislokation) und achsgerechter Stellung. Andernfalls wird ein operatives Vorgehen erforderlich sein, insbesondere für den spezielle Bruchformen des ersten Mittelhandknochens. Es kommt dabei ein spezielles (Kleinfragment-)Instrumentarium zur Anwendung mit entsprechend dimensionierten Schrauben und Platten.

Rehabilitative Nachbehandlung beim Mittelhandbruch

Im Fall einer übungsstabilen Osteosynthese kann etwa ab dem 2. postoperativen Tag mit krankengymnastischer Übungsbehandlung begonnen werden, eine Schiene wird nicht grundsätzlich zwingend erforderlich sein.

Komplikationen und Prognose beim Mittelhandbruch

Es wird sich in der Regel ein gutes Ausheilungsergebnis beim Mittelhandbruch ergeben, als (eher seltene) Komplikationen sind anzuführen verbleibende Fehlstellungen, eine Pseudarthrosenbildung (d.h. „Falschgelenk“) sowie Infektionen (bei operativem Vorgehen bzw. besonders bei primär „offenen“ Frakturen) und Bewegungseinschränkungen.