Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Was ist ein Spreizfuß?

Ein Spreizfuß entsteht aufgrund einer individuellen Veranlagung oder aus statischen Gründen. Er stellt in unserer „beschuhten“ Gesellschaft die häufigste erworbene Fußdeformierung dar. Im Verlauf senkt sich das querliegende Fußgewölbe ab und der vordere Teil des Fußes wird nach und nach verbreitert. Die Bänder, die das Fußskelett zusammenhalten, sind geschwächt und die Muskulatur überlastet. Aufgrund der Veränderungen können Beschwerden insbesondere bei Belastung des Fußes auftreten. In der Regel entsteht der Spreizfuß beidseits. Meistens tritt er bei Frauen auf. Oft tritt der Spreizfuß mit einem Senkfuß, d.h. mit einem Absinken des Fußlängsgewölbes als Senkspreizfuß auf.

Wie entsteht ein Spreizfuß?

Das Fußgewölbe wird bei der Entstehung des Spreizfußes geschwächt und senkt sich ab. Die fünf Mittelfußknochen treten fächerförmig auseinander. Normalerweise werden die Köpfchen des zweiten bis vierten Mittelfußknochen nicht belastet.

Durch das Absinken des Fußgewölbes treten die Köpfchen nach unten und besonders das Köpfchen des zweiten und dritten Knochens werden jetzt sogar hauptsächlich belastet. Die äußeren Knochen rücken nach außen und der Fuß verbreitert sich. Begünstigt wird die Entstehung eines Spreizfusses neben einer bestehenden Veranlagung durch das Tragen von engen, vorn spitz zulaufenden Schuhen und hohen Absätzen, sowie durch Übergewicht und eine überwiegende stehende berufliche Tätigkeit.

Was sind die Symptome bei einem Spreizfuß?

Durch die Veränderung des Fußgewölbes verändert sich die Belastung der Fußanteile und es treten belastungsabhängige Schmerzen auf.

Beim Stehen und Gehen kommt es insbesondere im Vorfußbereich zu Schmerzen - und zwar besonders dann, wenn über den Vorfuß abgerollt wird. Dadurch, dass der Fuß verbreitert wird, kommt es zu Beschwerden im Schuh. Es können Druckstellen und „Hühneraugen“ (Clavi) entstehen. Das Großzehengrundgelenk weicht nach außen, es entsteht ein sogenannter „Hallux valgus“. Am Köpfchen des ersten Mittelfußknoches kann sich ein sogenannter schmerzhafter „Ballen“ in Form einer Schleimbeutelentzündung bilden. Auch im Bereich der Kleinzehe kann es zur Veränderung der Stellung kommen, sie wandert nach innen. Unter den jetzt vermehrt belasteten Köpfchen der Mittelfußknochen zwei und drei bildet sich eine schmerzhafte Druckschwiele auf der Fußsohle. Begleitend verformen sich die kleinen und mittleren Zehen als Hammerzehen mit Druckschwielen über den Gelenken.

Welche Therapie ist beim Spreizfuß möglich?

Man muss selbst vor allem auf die Auswahl des richtigen Schuhwerkes achten. Schuhe, die gerade im Vorfußbereich sehr eng sind und unter Umständen auch noch spitz zulaufen oder einen hohen Absatz haben und so das Körpergewicht in den Vorfußbereich verlagern, sind ungeeignet. Eine dauerhafte Aufrichtung des eingesunkenen Quergewölbes ist weder durch konservative, noch durch operative Maßnahmen zu erreichen. Das Fußgewölbe kann allerdings bei Belastung durch Einlagen aufgerichtet und unterstützt werden. Wichtig ist eine Kräftigung der Fußmuskulatur durch Fußgymnastik, zum Beispiel durch das Greifen mit den Zehen nach Murmeln oder Stiften, aber auch durch Barfusslaufen auf sandigem, weichen Boden. Die Druckschwiele auf der Fußsohle kann durch eine orthopädie-schuhtechnische Maßnahme mit Abstützung hinter den betroffenen Mittelfußköpfchen durch eine sogenannte retrokapitale Pelotte an einer Einlage erreicht werden. Deformierungen im Bereich der Zehen können operativ korrigiert werden.