Ihre Gesundheit, unsere Verantwortung – Qualität und Sicherheit während der Covid-19 Pandemie

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle und es ist uns wichtiger denn je, dass Sie sich in der Zeit der Pandemie bei uns sicher und gut aufgehoben fühlen. Unsere Corona-Schutzmaßnahmen werden stets in interdisziplinären Expertenteams mit den örtlichen Gesundheitsämtern abgestimmt und an aktuelle Entwicklungen angepasst. Damit schaffen wir für Sie die besten Voraussetzungen eines sicheren sowie wirkungsvollen Aufenthalts.

Durch Corona-Schutzmaßnahmen, die in unseren Klinikalltag integriert sind, ist die Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt. In kleineren Therapiegruppen können sich unsere Therapeuten sogar noch besser auf Sie und Ihre Bedürfnisse einstellen.

Mit stetiger Verfügbarkeit von Tests sind wir in der Lage, auch ohne akuten Verdacht den Gesundheitszustand unserer Mitarbeiter und Patienten zu überprüfen. Noch vor dem ersten Betreten unserer Einrichtungen verifizieren wir durch Kontrolle eines aktuellen, negativen Covid-19 Testergebnisses die Unbedenklichkeit der Aufnahme.

Nicht zuletzt möchten wir Ihnen und unseren Mitarbeitern dadurch bestmögliche Sicherheit geben. Dazu benötigen wir ebenso Ihre Unterstützung hinsichtlich der Maßnahmeneinhaltung - bitten haben Sie Verständnis.

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Eine Anämie spielt im Alltag eine große Rolle. Sie tritt sehr häufig auf und verursacht lange Zeit kaum oder keine Symptome. Oft ist sie auch eine begleitende Erkrankung und kann auf weitere oft schwerwiegendere Erkrankungen hindeuten.

Zunächst möchte wir Ihnen eine Übersicht anbieten. In weiteren Artikeln werde wir dann gezielter auf die Anämien eingehen.

Bei einer Anämie spricht man auch von Blutarmut. Das Blut dient in unserem Körper dazu Sauerstoff aus der Lunge aufzunehmen und überall hin in den Körper zu verteilen. Jede einzelne Körperzelle benötigt den Sauerstoff um ihn zu verbrennen und daraus Energie (ATP-Moleküle) zu gewinnen.

Die Sauerstoffmoleküle werden an die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) gekoppelt. Die Erythrozyten werden in ihren Vorstufen bereits im Knochenmark gebildet, reifen dort heran und gelangen erst dann in den Blutkreislauf, wo sie ihren Reifungsprozess abschließen.

Damit wir immer genug funktionsfähige Erythrozyten haben gibt es ein ständiges Nebeneinander der unterschiedlichen Reifungsstufen. Immer wenn Erythrozyten nach ihrer mittleren Lebensdauer von 90 Tagen „alt“ geworden sind und in unserer Milz abgebaut werden schüttet das Knochenmark rechtzeitig die benötigte Mengen „junger“ Erythrozyten (Retikulozyten) aus.

Im Falle einer Blutung (akut und stark, oder auch chronisch und womöglich sehr langsam) kann aus dem Knochenmark ein bestimmter Vorrat beschleunigt ins periphere Blut abgegeben werden, dann steigt der Anteil der jungen Blutkörperchen prozentual an (Retikulozytose).

Ist der Blutverlust aber größer als dieser Vorrat, muss der Hämoglobinanteil als messbarer, wesentlicher Bestandteil der roten Blutkörperchen entsprechend abfallen. Wir drücken diesen Gehalt in g/dl aus. Normal sind Werte von mindestens 12,5 g/dl (Frauen) und 13,5 g/dl (Männer).

Neben einer Blutung gibt es allerdings noch andere Ursachen einer Anämie.

Einteilung der Formen von Anämie:

Anämie durch Bildungsstörungen.

Es können die Stammzellen im Knochenmark betroffen sein (Aplastische Anämie), genetisch bedingte Bildungsstörungen vorliegen, Mangelzustände zu einer gestörten Bildung des Hämoglobinmoleküls führen (Eisenmangelanämie) oder die Botenstoffe vermindert sein, die die Blutbildung anregen (Erythropoetinmangel bei schweren Nierenerkrankungen).

Anämie durch gesteigerten Erythrozytenabbau.

Membrandefekte, Enzymdefekte oder Hämoglobindefekte verkürzen die mittlere Lebensdauer des einzelnen Erythrozyten (Korpuskuläre Anämie). Extraerythrozytäre Faktoren wie Medikamente, Infektionskrankheiten Strahlenschäden, Stoffwechselstörungen etc. zerstören die roten Blutkörperchen.

Anämie durch Blutverlust:

Hierzu gehört die Anämie, die durch akuten oder chronischen Blutverlust entsteht.

Einteilung der Anämie n nach dem Volumengehalt der Eythrozyten (mittleres korpuskuläres Volumen = MCV, bzw. mittlerer korpuskulärer Hb-Gehalt = MCHC. Beide Meßgrößen korrelieren miteinander.

Verfasser: Chefarzt Dr. G.-D. Braun