WICKER KLINIK

Traumatherapie

Wir behandeln Traumafolgestörungen

In unserer Fachabteilung behandeln wir hauptsächlich Frauen nach sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt in der Kindheit und Adoleszenz. Dazu zählen wir folgende psychische Erkrankungen:

  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Depressionen
  • Ängste
  • Phobien
  • Zwänge
  • Erschöpfungssyndrome
  • Essstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Dissoziative Identitätsstörungen, Persönlichkeitsstörungen
  • Borderline-Störung

Unser therapeutisches Angebot

Allen therapeutischen Angeboten liegt ein traumaspezifischer Ansatz zugrunde, der in besonderer Weise die Fähigkeiten und Ressourcen jeder einzelnen Patientin berücksichtigt. Dabei sind alle angebotenen Therapien auf die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Patientinnen ausgerichtet.

Eigener Wohnbereich und spezielle Betreuung

Die Patientinnen sind in einem eigenen, abgegrenzten Wohnbereich untergebracht. Die Betreuung übernehmen Ärztinnen und Psychotherapeutinnen, Pflegepersonal und Kreativtherapeutinnen, die auf trauma- und frauenspezifische Themen spezialisiert und darin besonders erfahren sind. Sie können sich deshalb besonders gut auf die soziokulturellen, sozialen und persönlichen Lebenswelten der Frauen einstellen.

Behandlungen

Wie in der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie gehören sowohl Gruppen- und Einzelgespräche als auch kreativtherapeutische Behandlungen und Entspannungsverfahren zum therapeutischen Angebot.

Inhaltlich unterscheiden sich diese Angebote durch ihren traumatherapeutisch strukturierten und lösungsorientierten Ansatz. Dieser legt den Schwerpunkt auf Strategien im Umgang mit der Traumafolgesymptomatik sowie auf Stabilisierung und Förderung der Alltagskompetenzen.

Bei entsprechender Indikation besteht auch die Möglichkeit der Traumaexposition. Ebenso gehört die Klärung der beruflichen Situation mit den oben beschriebenen Aspekten zur Behandlung dazu.

Nach Möglichkeit setzen wir auch für die krankengymnastischen, sporttherapeutischen und balneophysikalischen Anwendungen ausschließlich weibliche Fachkräfte ein.