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Hardtwaldklinik I als größter Schlaganfallspezialist im Landkreis

Die Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten ist mit bis zu 900 Schlaganfall-Patienten pro Jahr und einer eigenen Stroke-Unit der größte Spezialist im Landkreis. Erfahren Sie mehr im Artikel der Fritzlar-Homberger Allgemeinen.

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Von Christina Zapf

Etwa 270 000 Menschen in Deutschland erleiden jährlich einen Schlaganfall, für knapp 200 000 von ihnen ist es der Erste. Das Motto des heutigen Tages gegen den Schlaganfall lautet: "Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein". Im Fokus stehen damit die Angehörigen, denn nicht nur für die Betroffenen bedeutet ein "schlagartig" auftretender Ausfall von Gehirnfunktionen einen tief greifenden Einschnitt ins Leben.

Die Hardtwaldklinik I (HWK I) in Bad Zwesten ist als Stroke Unit (Schlaganfalleinheit) auf Schlaganfälle spezialisiert und stellt als größte Stroke Unit im Schwalm-Eder-Kreis den regionalen Versorger dar. "Zwischen 800 und 900 Patienten mit Schlaganfällen kommen jährlich zu uns", sagt Yogesh P. Shah, Chefarzt der Neurologischen Akutklinik der HWK I. Diese versorge damit in der Region nach dem Klinikum Kassel und dem Universitätsklinikum Marburg die meisten Schlaganfallpatienten.

Besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall, sollte der Weg am besten sofort in eine spezialisierte neurologische Klinik mit Stroke Unit führen. Dort könne eine optimale Erstbehandlung Komplikationen sowie das Auftreten weiterer Schlaganfälle verhindern und die Ursache des Schlaganfalls schnell abgeklärt werden.

Die Patienten in der Akutklinik werden auf einer sogenannten Intermediate Care Station, die über neun Betten verfügt, versorgt. Dort werden sie intensiv pflegerisch betreut und relevante Vitalparameter überwacht. Die HWK I gilt mit ihrer Neurologischen Akutklinik seit 2000 als ein Krankenhaus mit einer Stroke Unit. Zugleich ist sie jedoch auch eine Rehabilitationsklinik für Neurologie, Psychotherapie und Psychiatrie mit Psychosomatik und Traumatherapie. Dadurch ist eine Neurorehabilitation bereits vor Ort möglich. Dies ist eine Besonderheit mit enormen Vorteilen für die betroffenen Patienten, so Dr. Christoph Berwanger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Neurologie.

In Deutschland leben laut der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rund fünf Millionen Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls - Betroffene und nahe Angehörige, die sich um die Versorgung ihrer Lieben kümmern. Viel zu selten werde die Mitbetroffenheit der Angehörigen, ihre hohe Belastung, aber auch ihre große Leistung thematisiert. Zum heutigen Tag gegen den Schlaganfall rückt die Stiftung daher insbesondere die Angehörigen in den Fokus.

Quelle: Zapf, Christina, 10.05.2024, Bis zu 900 Patienten pro Jahr, Fritzlar-Homberger Allgemeine, Nr. 108, S. 1, https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/bad-zwesten-ort73035/reha-fordert-das-hirn-93059689.html

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