MagazinBewusste Entscheidung fürs Team: Zwei Pflegeprofis bleiben dauerhaft in der Sonnenberg-Klinik

Bewusste Entscheidung fürs Team: Zwei Pflegeprofis bleiben dauerhaft in der Sonnenberg-Klinik

Zwei Lebensphasen, zwei Perspektiven – und dieselbe Entscheidung: wir wollen bleiben. Eine erfahrene Altenpflegerin und ein junger Krankenpfleger haben nach Einsätzen über eine Arbeitnehmerüberlassung bewusst „Ja“ zur Sonnenberg-Klinik gesagt.

Bad Sooden-Allendorf, 12.03.2026.

Zwei Lebensphasen, zwei Perspektiven – und dieselbe Entscheidung: wir wollen bleiben. Eine erfahrene Altenpflegerin und ein junger Krankenpfleger haben nach Einsätzen über eine Arbeitnehmerüberlassung bewusst „Ja“ zur Sonnenberg-Klinik gesagt.

Sylvia Kornrumpf (59) arbeitet seit 2010 über Leihfirmen in der Pflege. Seit 2012 ist sie im Raum Eschwege im Einsatz. Fünf Jahre war sie außerdem für einen ambulanten Dienst tätig. Im Mai 2023 kam sie über eine Leihfirma in die Sonnenberg-Klinik, seit dem 1. September 2023 gehört sie fest zum Team der Neurologie. Ihr Weg in die Pflege war dabei zunächst nicht vorgezeichnet: Vor ihrem Wechsel ins Gesundheitswesen arbeitete sie 25 Jahre im öffentlichen Dienst – im Einwohnermeldeamt, in der Ausländerbehörde und als Schulsekretärin. Der Impuls für den späten Wechsel kam aus ihrem privaten Umfeld: „Ich habe meine Oma oft betreut, was mir viel bedeutet hat. Und dabei habe ich das starke Bedürfnis entwickelt, älteren Menschen etwas zurückzugeben.“

Warum sie in der Sonnenberg-Klinik dauerhaft bleiben möchte, bringt Sylvia Kornrumpf klar auf den Punkt: verlässliche Dienstpläne, ein Team, das füreinander einspringt, und eine Station, auf der Probleme gelöst statt vertagt werden. „Das sorgt für Verlässlichkeit und Beständigkeit im Alltag.“ Diese Stabilität spüren auch die Patienten: Sie erleben vertraute Gesichter und feste Ansprechpartner – und müssen nicht immer wieder von vorn erklären, was wichtig ist.

Ein anderer Lebenslauf, eine ähnliche Entscheidung: Auch Jasper Apitz (33) hat sich bewusst für die Sonnenberg-Klinik entschieden. Seine Ausbildung absolvierte er von 2012 bis 2015 an der Universitätsmedizin Göttingen. Es folgten zwei Jahre in der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie sowie ein Jahr im OP-Bereich am Jüdischen Krankenhaus Berlin. Ab 2018 arbeitete er in der Zeitarbeit und lernte viele Häuser kennen. „Reizvoll war damals für mich vor allem die Abwechslung.“

Seit Februar 2025 war er in der Arbeitnehmerüberlassung in der Sonnenberg-Klinik im Einsatz – und schnell war für ihn klar: „Ich bleibe hier.“ Zum 1. Juli 2025 wechselte er in die Festanstellung. „Der Moment, in dem ich wusste, dass ich bleibe, war das Gespräch mit unserer Pflegedienstleiterin Sabine Pfeiffer-Brill“, sagt er. Entscheidend war für ihn die klare Perspektive Richtung Führungsrolle, mit berufsbegleitender Fortbildung und strukturierter Einarbeitung. „So baut man Führung und eine Nachfolge verlässlich auf“, sagt er. Aktuell leitet Jasper Apitz den Bereich Onkologie und wird als stellvertretende Pflegedienstleitung eingearbeitet. Parallel absolviert er einen Kurs zur Pflegedienstleitung. Die Klinik übernimmt die Kosten dafür. Auch privat ist er in der Region angekommen und hat mit seiner Familie ein Haus in der Nähe von Eschwege gekauft.

Für Patienten der Sonnenberg-Klinik hat diese Entscheidung von Sylvia Kornrumpf und Jasper Apitz direkte Wirkung. Zeitarbeit bleibt wichtig, um kurzfristige Lücken zu schließen. Doch Verlässlichkeit und Kontinuität entstehen vor allem dort, wo Teams sich kennen und gemeinsam wachsen. Pflegedienstleiterin Sabine Pfeiffer-Brill beschreibt das aus jahrelanger Erfahrung so: „Feste Bezugspersonen kennen Krankengeschichte und Gewohnheiten. Übergaben laufen nach gemeinsamen Standards, Therapien und Visiten sind planbarer.“ Umso mehr freut sie sich, dass Sylvia Kornrumpf und Jasper Apitz sich für die Festanstellung entschieden haben. Alle drei sind überzeugt: Eingespielte Teams bieten Beständigkeit – für Patienten und für die Station, und damit die Grundlage für eine langfristig hohe Pflegequalität.

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