In ihrem aktuellen Artikel zum Thema Bandscheibenvorfall spricht die HNA mit Jamil Makki, Experte der Werner Wicker Klinik, über moderne Therapien und endoskopische Operationsmethoden.

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HNA Interview, 31.01.2026
Die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen ist bekannt für ihre Spitzenleistungen im orthopädischen Schwerpunkt der Wirbelsäulenchirurgie. Seit einigen Jahren bietet sie eine innovative Methode zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen an: die minimalinvasive endoskopische Wirbelsäulenoperation. Unter der fachkundigen Leitung von Chefarzt Jamil Makki in der Abteilung für Neurochirurgie hat sich diese Technik als äußerst erfolgreich erwiesen. Sie ermöglicht Patienten eine schonende Operation sowie schnelle und effektive Linderung ihrer Beschwerden. Denn Bandscheibenvorfälle können eine erhebliche Belastung für Betroffene darstellen.
„Mit der endoskopischen Wirbelsäulenbehandlung bieten wir diesen Patienten eine moderne und schonende Behandlungsmethode an, die ihnen eine schnelle Genesung und eine verbesserte Lebensqualität ermöglicht. Dabei legen wir großen Wert darauf, dass eine Operation nur der letzte Schritt ist. Zunächst schöpfen wir alle konservativen Therapien aus, bevor wir einen chirurgischen Eingriff in Erwägung ziehen“, sagt Jamil Makki.
Bandscheibenvorfall: Ursachen und Symptome
Bandscheibenvorfälle sind häufige Ursachen für Rückenschmerzen und treten auf, wenn der Faserring einer Bandscheibe reißt und das Gewebe auf das umliegende Nervengewebe drückt. Die Symptome können je nach Art des Vorfalls variieren und reichen von lokalen Schmerzen im Rücken oder den Extremitäten bis hin zu Muskelschwäche oder einem Taubheitsgefühl in Zehen oder Fingern. Circa 80 bis 90 Prozent aller Bandscheibenvorfälle können konservativ ohne Operation behandelt werden. Durch Physiotherapie und physikalische Anwendungen werden die Schmerzen gelindert. Erst wenn alle anderen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden.
Traditionell oder minimalinvasiv?
Kommt es zu neurologischen Ausfallerscheinungen, ist in der Regel eine OP ratsam. Im Vergleich zu traditionellen mikrochirurgischen Verfahren bietet die minimalinvasive endoskopische Operationstechnik entscheidende Vorteile. Bei herkömmlichen Methoden wird Muskulatur und gesundes Gewebe abgetrennt und zurückgeschoben. Dabei wird ein Spreizersystem verwendet, um Zugang zur Wirbelsäule zu erhalten. Im Gegensatz dazu ermöglicht die endoskopische Technik ein schonendes Auseinanderdrängen der Muskulatur ohne Abtrennung. Dies führt zu weniger Verletzungen im Muskel- und Gewebebereich, was die Wahrscheinlichkeit für Schmerzen nach der Operation senkt und eine schnellere Genesung ermöglicht.
Die endoskopische Methode
Die minimalinvasive endoskopische Technik erfordert lediglich einen kleinen Hautschnitt von etwa fünf Millimetern und schont somit die stabilisierenden Strukturen der Wirbelsäule. Die hochauflösende Optik des Endoskops zeigt dem Chirurgen das Körperinnere während der Operation. Dadurch hat er ein exzellentes Bild des Operationsfeldes, was zu einer präzisen Behandlung führt. Das ausgetretene Gewebe wird zur Druckentlastung vom Operateur mit einem speziellen Instrument gezielt und schonend entfernt. So wird der betroffene Nerv entlastet.
Vorteile für die Patienten
• Erhalt der stabilisierenden Strukturen der Wirbelsäule
• Geringeres Infektionsrisiko durch kleineren Wundbereich
• Weniger Narben und postoperative Beschwerden
• Schnellere Rückkehr in den Alltag
• Besonders für Patienten mit Vorerkrankungen oder im höheren Alter gut geeignet
• Auch Patienten mit Spinalkanalstenose oder Gelenkzyste profitieren von der endoskopischen Methode
Die Werner Wicker Klinik (WWK) ist Teil der Wicker Gruppe und verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Behandlung von Wirbelerkrankungen. Seit März 2024 bietet die Klinik hochmoderne Einrichtungen in einem völlig neuen Gebäudetrakt mit umfassend ausgestatteten OP-Sälen. Mit einem erfahrenen Team von Spezialisten gewährleistet die Schwerpunktklinik eine optimale Versorgung für Patienten, bei denen ein neurochirurgischer Eingriff notwendig ist. Die endoskopische Wirbelsäulenoperation in der Werner Wicker Klinik bietet eine moderne und schonende Behandlung für Bandscheibenvorfälle sowie Spinalkanalstenose oder Gelenkzyste. Diese schonende Methode ermöglichte bereits vielen Patienten eine schnelle Genesung und verbesserte Lebensqualität. Mit ihrer umfassenden Erfahrung und fachlichen Expertise bietet die WWK ein in der Region einzigartiges Behandlungsspektrum für alle Arten von Wirbelsäulenerkrankungen
Das gesamte Interview der HNA finden Sie hier.
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